Montag, 31. Dezember 2012

Cody McFadyen: Der Todeskünstler (Smoky Barrett 02)


Ein halbes Jahr nachdem Special Agent Smoky Barrett den Serienmörder Jack Junior zur Strecke gebracht hat, möchte sie eigentlich Urlaub machen um die alten Sachen ihrer verstorbenen Familie zu entrümpeln. Doch sie wird unerwartet zu einem Tatort gerufen: ein junges Mädchen verlangt die gezeichnete Ermittlerin zu sehen. Und was Somky dort erwartet, verschlägt sogar ihr den Atem: eine grausam ermordete Familie, und die Adoptivtochter Sarah, die behauptet, dies hätte der "Künstler" getan. Ein grausames Monster, das immer wieder in Sarahs Leben tritt, um sie nach seinen Wünschen zu formen. Eine gnadenlose Jagd auf den Täter beginnt...

Ein Wiedersehen mit Bonnie, Smoky Barrett und ihrem Team. Den ersten Teil über die Ausnahme-Ermittlerin hatte ich ja für gut befunden, war aber nicht wirklich begeistert. Doch ich muss sagen, ich bin froh, dass ich Cody McFadyen und somit auch Smoky eine zweite Chance mit "Der Todeskünstler" gegeben habe. Denn dieses Buch hat mich nun doch restlos begeistert. In "Die Blutlinie" war mir das Team einfach ZU perfekt. Zu einem kleinen Teil sind sie das immer noch, doch die perfekte Fassade hat durch die Geschehnisse im ersten Teil Risse erhalten, und so fand ich die Protagonisten in diesem Teil um einiges besser und sympathischer.
Das Buch ist von Anfang bis Ende vollgestopft mit Spannung. Das Grauen, das hier beschrieben wurde, ist auf keinen Fall etwas für schwache Nerven. Doch die vielen Wendungen und Sarahs Geschichte ließen mich dieses Buch kaum aus der Hand legen.
Wie auch im ersten Teil haben mich die detaillierten Beschreibungen und der dennoch flüssige Schreibstil des Autors begeistert.
Das Ende hat mich überrascht. Und überzeugt. Kaum zu glauben, aber ich freue mich auf Teil 3!

Fazit: Wahnsinnig guter Thriller mit einer wirklich ausgeklügelten Handlung! Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Samstag, 29. Dezember 2012

Kit Whitfield: Wolfsspur


In der Welt der 28jährigen Lola May Galley herrscht eine Zweiklassengesellschaft: über 90% der Bevölkerung sind Werwölfe, der Rest sind sogenannte Non-Lykos, die sich in den Vollmondnächten nicht in Luneure verwandeln. Diese Menschen haben in den Augen der zahlreicheren Lykos eine Behinderung und werden als Glatthäute beschimpft. Alle Nons müssen in der ASÜLA-Behörder arbeiten, dem Amt für die Überwachung der Leuneur-Aktivitäten.
Anwältin Lola wird der Fall Richard Ellaway anvertraut: er hat Lolas Kollegen Johnny beim Vollmonddienst eine Hand abgebissen, und nur Wochen später wurde Johnny hinterrücks erschossen. Lola will das Verbrechen auf jeden Fall aufklären...

Kit Whitfields Schreibstil ist sehr flüssig und flott zu lesen. Und die Idee der 2-Klassen-Gesellschaft aus Werwölfen und "normalen" Menschen hat mir sehr gefallen. Das ganze Buch lässt sich in wirklich kurzer Zeit lesen, trotz der gut 600 Seiten. Kurze, spannende Kapitel fördern den Lesefluss noch.
Zur Hauptprotagonistin Lola habe ich zwiespältige Gefühle. Sie hat es als Glatthaut von Kindesbeinen an schwer, doch manchmal verbeisst sie sich einfach in ihre Sturheit und verletzten Gefühle, dass kein vernünftiges Reden mit ihr möglich ist. Einige der Nebendarsteller (Paul, Bride) waren mir jedoch sofort sympathisch.
Was mir eher negativ aufgefallen ist, sind die kaum vorhandenen Erklärungen und Beschreibungen. Einiges über die Horte ihrer Kindheit erfährt man im Laufe der Geschichte, doch so vieles bleibt offen: warum war Johnny mehr als nur ein normaler Kollege für Lola (außer dass sie hin und wieder Squash zusammen spielten)? Was hat das Verhältnis zu Lolas Schwester Becca so verkompliziert?
Auch Ortsbeschreibungen findet man in Roman eher selten.
Während dem Lesen habe ich auch mein Zeitgefühl für die Geschichte verloren. Wie viele Tage, Wochen sind denn nun vergangen?
Doch die Schwächen tun der Spannung bis zum überraschenden Ende keinen Abbruch.
Das Vollmond-Cover passt jedoch meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte, er findet sich auch in den einzelnen Kapiteln wieder.

Fazit: Eine gute Geschichte, die noch Potential nach oben hätte. Doch trotz der Schwächen ein spannendes Buch, darum nur geringer Punktabzug.

Bewertung: ★★★★

Freitag, 28. Dezember 2012

Marko Leino: Wunder einer Winternacht


In einer stürmischen Weihnachtsnacht verliert der kleine Nikolas durch ein furchtbares Unglück seine gesamte Familie. Die Einwohner des nahegelegenen Fischerdorfes Korvajoki nehmen den Weisen bei sich auf, und Nikolas muss von nun an jedes Jahr an Weihnachten zu einer anderen Familie des Dorfes ziehen. Er beginnt für jedes Kind des Dorfes ein Weihnachtsgeschenk zu basteln und auch seine Schwester Ada, die nie gefunden wurde, erhält jedes Jahr ein Geschenk.
Doch nach einem schlechten Ernte- und Fangjahr kann keiner der Dorfbewohner den Jungen über den Winter ernähren, und in allerletzter Minute findet sich eine Lösung: der unbeliebte und unsympathische Tischler Iisakki nimmt den Jungen als kostenlose Arbeitskraft bei sich auf, und Nikolas Glückssträhne scheint vorüber...

Der Autor hat eine wunderbare und emotionale Weihnachtsgeschichte geschrieben. Der Leser leidet, lacht und weint mit Nikolas, den das Schicksal so schwer getroffen hat.
Marko Leinos flüssiger und fesselnder Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Die Spannung bricht während der ganzen Geschichte nie ab. Ein wirklicher Pageturner.
Das Buch ist in 24 Kapitel unterteilt, kann also wunderbar als Adventskalender gelesen werden. Ich hab das Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen und als ich einmal angefangen hatte zu lesen, habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. Es hatte mich einfach zu sehr gefesselt.

Fazit: Eine großartige Weihnachtsgeschichte, die ich jedem vorbehaltlos empfehlen kann. Absolute Leseempfehlung von mir und Favoritenstatus :)

Bewertung: ★★★★★

Adventskalender: Apfel, Zimt und Todeshauch (Elmar Tannert)


Ein schockierender Fund im verschlafenen Städtchen Schönblick: eines Abends fährt der Zug in den Bahnhof ein, mit einer verstümmelten Leiche auf den Puffern.
Der örtliche Vertreter des Gesetzes, der unterforderte Friedrich Einhäupl ermittelt...

Mein diesjähriger Adventskalender war dieser Krimi-Adventskalender.
Es handelt sich um einen 24-seitigen Krimi, für jeden Tag eine Seite in Form einer Christbaumkugel.

In 24 Seiten kann man nicht wirklich viele Handlungsstränge aufbauen und auch die Anzahl der Verdächtigen muss sich zwangsweise Beschränken. Doch der Autor hat es verstanden, trotz der äußerst begrenzten Seitenanzahl, mich zum Lachen zu bringen, und das Ende überraschend zu gestalten.

Hut ab!

Bewertung: ★★★★★

Meine Bücher-Geschenke Weihnachten 2012


Dieses Jahr stand Weihnachten bei mir wieder größtenteils im Zeichen der Bücher :)

Auf dem Foto seht ihr

Helfried Weyer: Hurtigruten
Arved Fuchs: Der Weg in die Weiße Welt
Marko Leino: Wunder einer Winternacht

zusätzlich gabs noch einen Büchergutschein, worüber ich mich natürlich immer freue  :)

Die ersten Beiden Bücher waren eine sehr willkommene Überraschung.
Ist doch einer meiner Träume einmal mit den Hurtigruten Norwegen bis hoch zum Nordkap zu erkunden. Bis zum Geirangerfjord habe ich es dieses Jahr schon geschafft ;)

Von Arved Fuchs habe ich mit meinem Schatz im Januar seinen Vortrag "Nordpoldämmerung" gesehen. Eine Großartige Bilderreise seiner Expedition auf den Spuren von Greelys katastrophaler Polarexpedition 1881.
Daraufhin habe ich bereits einen Reisebericht von Arved Fuchs "Im Schatten des Pols" gelesen und war total gefesselt, sodass das Buch in einem Rutsch ausgelesen war.

Somit steht bei mir zumindest der Weihnachtsurlaub lesetechnisch ganz im Zeichen des Schnees. Auch wenn wir draußen keinen haben...

Sonntag, 23. Dezember 2012

Liv Winterberg: Sehet die Sünder


Frankreich 1440. Im bretonischen Dorf Saint Mourelles verschwinden immer wieder Menschen. Darunter auch Kinder. Die Dorfbewohner werden zunehmenden von einer lähmenden Angst befallen. Sie bitten den Herren des nahegelegenen Schloss Troyenne um Hilfe. Doch ihr Lehnsherr ist mehr mit seinen finanziellen Sorgen beschäftigt, und handelt nicht sofort. Auch der Bischof der Diözese Nantes sieht keine Dringlichkeit, den Dorfbewohnern zu helfen, ihn kümmern die Absichten des Herzogs mehr: die beiden wollen Amede de Troyennes Ländereien habhaft werden.
Als die Zahl der Verschwundenen und mittlerweile Tot aufgefundenen Dorfbewohnern steigt, kommen endlich des Barons Berittene zu Hilfe. Doch ob das ein Segen oder ein Fluch ist, bleibt es noch herauszufinden. Die beiden Dorfbewohner Catheline und Mathis versuchen die Morde auf ihre Art aufzuklären...

Große Gräueltaten werden in der Bretagne im Mittelalter begangen. Die Autorin lässt uns aus der Vogelperspektive an den Vorgängen teilhaben. Hauptaugenmerk wird jedoch auf die junge Haushälterin Catheline, den Bauern Mathis und Baron Amede gelegt.
Catheline und Mathis, sowie die meisten Dorfbewohner Saint Mourelles waren mir als Leser schnell sympathisch. Baronin Berenice zählte auch dazu. Baron Amede de Troyenne blieb jedoch lange undurchsichtig und sprunghaft.
Der Schreibstil Liv Winterbergs ist wieder ein wahrer Genuss gewesen. Flüssig und Wortgewandt, entstand durch ihr geschriebenes Wort eine sehr detaillierte Vorstellung der Schauplätze und vor allem der beteiligten Menschen dieser Geschichte, die von Anfang bis Ende spannend bleibt.

Die Autorin hat sich in diesem Buch wieder einer wahren Begebenheit angenommen und das ganze phantasievoll Schriftstellerisch ausgeschmückt. Und es ist ihr wieder gelungen, einen großartigen Roman daraus zu machen.

Mit diesem Buch hat Liv Winterberg bereits den zweiten Historischen Roman veröffentlicht, der mich absolut begeistert. Schon ihr Erstlingswerk "Vom anderen Ende der Welt" habe ich verschlungen. Daher war meine Freude auch sehr groß, als ich bei Vorablesen dieses Rezensionsexemplar gewonnen hatte.

Fazit: Der zweite großartige Historische Roman von Liv Winterberg! Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Freitag, 21. Dezember 2012

Catherine Sanderson: Verliebt in Paris


Die wahren Erlebnisse einer Engländerin in Frankreich.
Schon als Teenager träumte die junge Catherine Sanderson von einem Leben in Frankreich. Ihre gesamte Schul- und Studienzeit hat sie auf dieses Ziel hingearbeitet. Nach ihrem Studium nimmt sie einen Lehr-Job an der Sorbonne Nouvelle an, als sie dann auch noch auf Mister Frog trifft, in den sie sich schon bald verliebt lebt sie bereits ihren Traum. Das Glück macht Jahre später die gemeinsame Tochter perfekt, doch die Liebe beginnt zu bröckeln, der Alltagstrott ist einfach zu mächtig. Als Catherine aus purer Langeweile und um Dampf abzulassen einen Blog eröffnet und dadurch den charmanten Engländer James kennenlernt, scheint der Bruch mit ihrem einstigen Traumprinzen unumgänglich. Doch hat das Ganze auch sein Gutes: Catherine beginnt sich wieder neu in ihre Wahlheimat und ihren Traum zu verlieben...

Die Autorin lässt den Leser über gute ein Jahr hinweg an ihrem Leben in Frankreich teilhaben. Aus der Ich-Perspektive von Catherine geschrieben, fühlte ich mich als Teil des Romans. Die Hauptprotagonistin, gleichzeitig auch die Autorin, ist mir auf anhieb sympathisch gewesen und auch ihren Mr. Frog konnte ich sehr gut leiden. James hingegen musste erst Überzeugungsarbeit leisten.
Die Geschichte ist flüssig und in lockerem Stil geschrieben. Einige plötzliche Wendungen lassen das Buch auch spannend bleiben.
Die größte Nebenrolle spielt hier natürlich die Stadt der Liebe - Paris! Catherines Beschreibungen lassen mich wieder einmal von einem Spaziergang an der Seine und der wunderbaren Skyline dieser tollen Stadt träumen.

Fazit: Eine wunderbare Liebeserklärung an die Stadt der Liebe! Für Paris-Fans ein Muss. Für alle anderen aber auch absolut Lesenswert!

VIELEN VIELEN DANK nochmal an meine Wichtelmama STEFFI für dieses tolle Buch!

Bewertung: ★★★★★

Samstag, 15. Dezember 2012

Jutta Profijt: Blogging Queen


Flugbegleiterin Lulu Martin zieht sich bei einem Flug von Venedig nach Düsseldorf eine fiese Erkältung mit Trommelfellriss zu. Ihr Arzt verdonnert sie zu 10 Wochen Flugverbot. Eine Katastrophe für die junge Frau, die in der Welt zu Hause ist. Da trifft es sich gut, dass ihre Freundin Sabine 3 Monate Urlaub in Patagonien machen will und Lulu auf Hund und Wohnung aufpassen soll. Als Zusatzaufgabe erhält sie das Testen von Sabines neuer Blogging-Software. Als sie einen Mode-Blog eröffnet und sich als Trendscout Millie ausgibt, ahnt Lulu nicht, dass sie damit in der Mode-Welt für furore sorgen wird...

Mir hat ja Jutta Profijts Buch "Schmutzengel" schon sehr gefallen, aber dieses Buch ist sogar noch besser! Auch hier wird der Leser erst mal mitten rein ins Geschehen geworfen, um dann in einem Zeitsprung die Ursache für Lulus Flucht vor einem Kommissar zu erfahren. Die Geschichte ist kurzweilig und mit viel Humor geschrieben. Die Nebendarsteller (besonders Stefan und Lulus Nachbar Jake) sind aber auch zu komisch!
In diesem Buch hat mich Jutta Profijts Schreibstil sehr überzeugt und ich habe das Buch nur widerwillig aus der Hand gelegt.

Fazit: Eine Geschichte mit viel Humor, einem Kriminalfall und Modetipps inklusive! Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Lora Leigh: Breeds 02 - Tabers Versuchung


Wenige Monate nachdem die Breeds sich zu ihrer Art bekannt, und ganz Amerika über die Machenschaften des Councils informiert haben, ist das Rudel noch immer in aller Munde. Als herauskommt, dass Taber die junge Veronica "Roni" Andrews als seine Gefährtin gekennzeichnet hat, eröffnet die Presse die Jagd auf die Frau, doch Taber kann sie noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Roni, die eineinhalb Jahre zuvor von Taber verlassen wurde, fügt sich nicht widerstandslos in ihre neue Rolle als Tabers Gefährtin...

Mir hat Band 1 dieser Endlosreihe schon sehr gefallen, da habe ich mich auf dieses Buch schon sehr gefreut. Wie auch schon der erste Teil dieser Fantasy-Reihe ist auch "Tabers Versuchung" mit erotischem Inhalt gespickt. Doch anders als bei "Callans Schicksal" erfährt man hier nichts neues über die Breeds und deren Vergangenheit. Es gibt auch kaum eine Geschichte außer der Paarung von Taber und Roni und den Verrat durch ihren kriminellen Vater.
Die Protagonisten sind allerdings wieder sehr sympathisch und zu meiner Freude gab es ein Wiedersehen mit Merinus und Callan aus dem ersten Band.
Die ständigen Wiederholungen, die mich im ersten Teil doch sehr gestört hatten, traf ich hier zum Glück nicht mehr, oder nicht so stark, dass sie mir aufgefallen wären.
Ich freue mich auf mehr von den "Breeds".

Fazit: Ich fühlte mich auch hier wieder gut unterhalten und bin gespannt auf die Geschichten über Sherra, Dawn und Mercury. Doch auch hier gibt es von mir wieder Punktabzug, diesmal jedoch für die recht einseitige Handlung. Ich hätte gerne noch ein paar weitere Infos über die Breeds und Tabers Vergangenheit erfahren. Leseempfehlung gibts trotzdem!

Bewertung: ★★★★

Emma Sternberg: Marillenknödel und das Geheimnis des Glücks


Sophie ist mit ihrem Schatz nach dem Winter nach Alrein zurückgekehrt. Dort findet sie einen versteckten Brief ihrer Tante Johanna, die ihr vor einem Jahr die Pension vermacht hatte.
Endlich erfährt Sophie das Geheimnis über Johannas Liebe zu ihrem Mann Schorsch.

Dieses kleine Werk umfasst nur 37 Seiten und ist ein Zusatz zu Emma Sternbergs Hauptroman "Liebe & Marillenknödel"

Wer beide Teile Lesen möchte, sollte mit dem Hauptroman beginnen, denn diese Minigeschichte spielt nach den Ereignissen in "Liebe & Marillenknödel"
Man erfährt, was Sophie in den Wintermonaten gemacht hat. Und vor allem, wie Tante Johanna aus Hamburg zu ihrer großen Liebe Schorsch in Südtirol gekommen ist.

Meine Rezi zum Hauptroman:
http://foxxbooks.blogspot.de/2012/12/emma-sternberg-liebe-und-marillenknodel.html

Bewertung: ★★★★★

Emma Sternberg: Liebe und Marillenknödel


Doppelter Rückschlag für Sophie: Erst verliert sie ihre Stelle bei einem Hamburger Sachbuchverlag, und als sie am Tag darauf völlig verkatert mit einem Fremden Mann im Bett aufwacht, erhält sie die Nachricht, dass ihre geliebte Großtante Johanna gestorben ist. Als sie dann auch noch Tante Johannas Bergalm in Südtirol erbt und erfährt, dass ihre bösartigen Cousinen das Land verhökern wollen, bricht sie ihre Zelte in Hamburg ab und übernimmt die heruntergekommene Pension. Dort muss sie sich erst einmal mit ausbleibender Gästeschar und unkooperativen Mitarbeitern herumschlagen. Doch Sophie lässt sich so schnell nicht unterkriegen und entwickelt kreative Pläne, Tante Johannas Herzstück "Alrein" wieder auf Vordermann zu bringen...

Ein tolles Buch! Voller Humor und mit einer sympathischen Hauptprotagonistin hat sich die Autorin mit diesem Buch sofort auf meinen Favoriten-Stapel geschrieben.
Die manchmal etwas zu gutmütige Sophie kämpft sich durch so manche Widrigkeiten die ihr auf 1800 Metern begegnen. Natürlich weiß der Leser sehr bald, wer der jungen Hüttenwirtin die Steine in den Weg legt, doch so einige Wendungen in der Geschichte lassen die Geschichte bis zur letzten Seite spannend bleiben. Der flüssige und phantastische Schreibstil von Emma Sternberg, der in meinem Kopf wunderschöne Bilder des Brixentals entstehen ließ, machte die Geschichte zu einem wahren Pageturner. Ich hatte das Buch in nur wenigen Stunden zu Ende gelesen.

Fazit: Auf dieses Buch wurde ich durch das tolle verspielte Cover aufmerksam. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Samstag, 8. Dezember 2012

Kerstin Gier: In Wahrheit wird viel mehr gelogen


Die 26jährige Carolin ist vor kurzem Witwe geworden, ihr beinahe doppelt so alter Ehemann Karl überraschend an einem Herzinfarkt gestorben. Ihre große Liebe hat ihr ein beachtliches Erbe hinterlassen, doch darum muss sie sich nun ausgerechnet mit Karls Sohn - ihrem Exfreund - und dem schleimigen Onkel Thomas streiten. Die hochbegabte Carolin gerät etwas aus der Bahn und betrinkt sich zum ersten Mal in ihrem Leben. Doch ihr neuer Bekannter "der Apotheker" und ihre Familie, allen voran Schwester Mimi helfen Carolin wieder auf die Beine zu kommen...

Ich liebe Kerstin Giers Schreibstil! Dieses Buch ist wieder voller bissiger Kommentare, skurriler Figuren und großartigem Humor!
Der gewohnt flüssige Stil der Autorin war wieder ein Genuß. Dieses Buch konnte ich wieder einmal nicht aus der Hand legen. Das lustig gestaltete Cover, die Pink gedruckten Zitate am Anfang jedes Kapitels und noch so einige liebevoll umgesetzte Details lassen dieses Buch auch optisch zu einem Highlight werden.
Und ein besonderes "Schmankerl" gibts hier auch noch für alle Fans der Mütter-Mafia-Reihe: Ein Wiedersehen mit Constanze, Mimi, Anne, Trudi und einigen anderen Figuren aus der tollen Trilogie der Autorin.

Fazit: Ein großartiges Buch über Leben, Tod und die Trauerarbeit. Voller Humor und mit großartigen und teilweise bissigen Dialogen. Absolute Leseempfehlung von mir! Volle Punktzahl und wieder ein Buch für meinen Favoriten-Stapel.

P.S. Wer die Mütter-Mafia-Reihe lesen möchte sollte dieses Buch erst danach lesen.

Bewertung: ★★★★★

Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt


Alexander von Humboldt macht sich auf in die "Neue Welt" um Land, Leute und Pflanzen zu erforschen. Mit von der Partie ist sein treuer Gefährte, der Franzose Bonpland. Beide vermessen mit einer akribischen Genauigkeit das Land und erstellen detaillierte Karten. Derweil macht Mathematikgenie und Astronom Carl Friedrich Gauß in der Heimat das Gleiche. Wenn auch nicht aus Hingabe und Forschungsdrang sondern aus Geldmangel.

In diesem Buch wird abwechselnd aus Sicht Humboldts und Gauß' erzählt. Im letzten Drittel kommt auch noch kurz Bonpland und Gauß' Sohn Eugen zu Wort.
Wobei der Forschungsreise mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird als Gauß' mathematischem Genie. Dessen Landvermessung gerät gut der Hälfte des Buches ziemlich ins Hintertreffen.
Zum Schluss, als ich dachte, das Schlimmste bereits hinter mir zu haben, wird die Geschichte nochmal richtig konfus.
Das gänzliche Fehlen von Anführungszeichen und der verwirrende Schreibstil von Daniel Kehlmann lassen die kaum vorhandene Spannung gänzlich verschwinden. Dies ist wahrlich keine leichte Lektüre und meiner Meinung nach auch absolut keine "literarische Sensation" wie das Buch auf seinem Rücken bezeichnet wird. Von dem angepriesenen "hintergründigen Humor" habe ich nichts entdeckt.

Fazit: Diese langatmige und wenig spannende Erzählung der historischen Landvermessung muss man nicht wirklich gelesen haben. Ich habe mich durch die 302 Seiten wirklich hindurchgequält, und bin froh, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe. Was meine Freundin, die mir das Buch gegeben hat, daran so begeisterte, muss ich erst noch rausfinden....

Ich vergebe einen Punkt für die offensichtlich gute und ausführliche Recherchearbeit des Autors.

Bewertung: ☆☆☆☆

Mittwoch, 28. November 2012

Rachel Gibson: Gut geküsst ist halb gewonnen


Das steht unter keinem guten Stern: Als sich die Krimibuchautorin Lucy und Detective Quinn das erste Mal begegnen Lügen beide das sich die Balken biegen. Lucy, auf der Suche nach einem Vorbild für ihr nächstes Opfer im aktuellen Roman, gibt sich als Krankenschwester aus. Quinn, der sich als Klemptner und Witwer tarnt, jedoch die Serienmörderin "Breathless" jagt und glaubt in Lucy die Hauptverdächtige gefunden zu haben. Die sofortige körperliche Anziehungskraft zwischen beiden ist regelrecht magisch. Lucy zieht es mehr und mehr zu dem Undercovercop hin und auch Quinn vergisst seine Angst, von Lucy getötet zu werden, denn Lucy ist auf keinen Fall eine Männermordende Irre.

Rachel Gibson schreibt in wunderbar frischem, flüssigem und witzigem Stil. Es ist ein wahrer Genuß, dieses Buch zu lesen. Und leider ist das ganze viel zu schnell wieder vorbei. Die Schlagabtausche und die romantischen Szenen zwischen den sympathischen Hauptdarstellern heizen der Spannung zudem richtig ein. Natürlich ist klar, wohin das ganze führt, doch der Krimianteil in der Geschichte überrascht dann doch noch.
Dies war mein erstes Buch von Rachel Gibson, aber ganz sicher nicht das letzte!

Fazit: Ein flott zu lesender, erfrischender Liebesroman mit Krimianteil. Unbedingt lesen, es war toll!

P.S.: VIELEN DANK Natalie für dieses Buch!

Bewertung: ★★★★★

Sonntag, 25. November 2012

Kerstin Gier: Gegensätze ziehen sich aus (Mütter-Mafia 03)


Die Beziehung von Constanze und Anton wird kompliziert. Anton möchte schnellstmöglich zusammenziehen, mit allen drei Kindern unter einem Dach. Da würde Constanzes Haus aus allen nähten platzen, doch die möchte auf keinen Fall schon wieder ausziehen. Und ein möchte Anton auch unbedingt: Constanzes Eltern kennenlernen! Constanze würde aber lieber sterben...
Wie schön, dass wenigstens eins gut läuft: Die Mütter-Mafia möchte einen Schuhladen eröffnen...

Dieses Buch ist wie schon die ersten beiden Teile genial! Aus Sicht von Constanze Bauer geschrieben muss man ein ums andere mal mit oder über die Hauptprotagonistin lachen. Ihr trockener Humor ist wirklich zum schreien!
Es kommen wieder neue Nachbarn hinzu, die mit der Mütter-Society sympathisieren und somit nicht gerade für Luftsprünge bei Constanze sorgen. Gleich und gleich gesellt sich ja gern...
An Langeweile ist auch in diesem Band in keinster Weise zu denken und ich habe das Buch in wenigen Stunden regelrecht inhaliert.
Ich werde mehr und mehr ein Fan von Kerstin Gier! Ihre Schreibweise ist einfach erfrischend und urkomisch.

Fazit: Ein großartiger 3. Teil der Mütter-Mafia-Reihe, der hoffentlich nicht der letze bleibt.
Absolute Leseempfehlung von mir! Und dazu auch noch der Favoriten-Status!

Bewertung: ★★★★★

Samstag, 24. November 2012

Kerstin Gier: Die Patin (Mütter-Mafia 02)


Constanze arbeitet an der Beziehung zu Anwalt Anton, denn noch ist nicht viel gelaufen zwischen den Beiden. Doch sie hat einen Gegner: Antons Tochter Emily versucht alles, um Constanze von ihrem Vater fernzuhalten. Und das ist nicht ihr einziges Problem: als Patin der streng geheimen Mütter-Mafia ist sie natürlich für ihre Schützlinge Anne, Gitti, Mimi und Trudi verantwortlich. Eben jene schleppen mehr oder weniger schwer zu lösende Probleme heran, denen es sich anzunehmen gilt. In Constanzes turbulentes neues Leben tritt erst mal keine Ruhe ein...

Was habe ich wieder gelacht bei diesem Buch! Es kommen ein paar neue Nachbarn und somit Schützlinge für die Patin hinzu. Dadurch ist an Langeweile in diesem Buch gar nicht zu denken!
Kerstin Gier schreib in ihrem gewohnt flüssigen Stil und ihre Protagonisten sorgen wieder für einige Lacher. Allein das Mütter-Society Forum erheitert jedes Gemüt.

Fazit: Ein super Frauenbuch! Eine großartige Fortsetzung! Jedoch sollte der erste Teil "Die Mütter-Mafia" dringend zuerst gelesen werden!
Absolute Leseempfehlung von mir und ein weiteres Buch für meinen Favoriten-Stapel!

Bewertung: ★★★★★

Kerstin Gier: Die Mütter-Mafia


Constanze Wieschnewski ist wie vor den Kopf gestoßen: Ihr Mann Lorenz will sich nach 15 Jahren Ehe von ihr scheiden lassen. Aus heiterem Himmel. Constanzes Verdacht, ihr Mann habe einen Hirntumor, bestätigt sich leider nicht, und so werden sie und die beiden Kinder Nelly und Julius von Lorenz in dessen Elternhaus ausquartiert. Und das mehr als plötzlich. Constanze versteht die Welt nicht mehr. Und die vor kurzem verstorbene Schwiegermutter auch nicht, denn wie konnte man nur sein Leben lang in einem Albtraum aus Mahagoni-Holz verbringen. Und was hat ihr werter Noch-Ehemann 7 Wochen lang getrieben, als er behauptete, das Haus renovieren zu lassen? Davon war nämlich rein gar nichts zu sehen... 
Constanzes Leben wird nicht einfacher, als sie ein paar Mütter aus Julius' Kindergarten, die alle der Mütter-Society angehören, kennenlernt. Und die Begegnung mit dem Vater der kleinen Emily, den sie fortan "Jaguarmann" nennt, gehört auch eher zu ihren peinlichen Erinnerungen. 
Doch das Leben meint es auch gut mit Constanze, denn es schneien urplötzlich ein paar gute Feen in Form der unterforderten Mimi, der Hebamme und Mutter Anne und der Nachbarstochter Gitti in ihr Haus und somit in ihr leben. 
Es gibt noch einige Überraschungen für Constanze... 

Das Buch ist aus der Perspektive von Constanze geschrieben, wodurch man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Mir hat der flüssige Schreibstil mit viel Humor von Kerstin Gier schon bei ihrer Jugendbuch-Reihe "die Edelstein-Trilogie" sehr gut gefallen. Dies war mein erster Frauen-Roman von ihr. Und ich bin begeistert. Ich musste des öfteren Lauthals über Constanze oder die Ignoranten Mitglieder der Mütter-Society lachen. Ich werde schnellstmöglich die weiteren Teile der Mütter-Mafia lesen. Denn für dieses Buch gibt es von mir eine klare Kauf- und Leseempfehlung! Weiter so Frau Gier!

Bewertung: ★★★★★

Freitag, 23. November 2012

Ann Granger: Mord ist aller Laster Anfang


Meredith Mitchell ist nach jahrelangem Auslandsaufenthalt wieder zurück in ihrer Heimat England. Sie soll an der Hochzeit ihrer Nichte Sara teilnehmen. Doch das kleine Dorf, in dem ihre einzigen Verwandten leben ist nicht gerade freundlich gesotten. Überall herrscht Neid und Zwietracht zwischen den Bewohnern, bei den Alteingesessenen wie den Zugezogenen. Da sollte es nicht wundern, dass Meredith eines Tages die Leiche des jungen Künstlers Philipp Lorrimer und dessen Siamkatze findet. Meredith und Inspektor Markby, Saras Brautführer, beginnen zu ermitteln...

Ann Granger erzählt diese Geschichte aus Meredith Mitchells Sicht. Der Krimi ist einigermaßen flüssig geschrieben, die Spannung lässt jedoch lange auf sich warten. Der Leser muss sich erst ein mal durch gut 100 Seiten Hochzeitsgeplänkel und Vergangenheitsbewältigung kämpfen. Und auch auf die Leiche wartet man bis zur Hälfte des Buches vergeblich. Doch ab dann gewinnt Buch und Geschichte an Fahrt. Die Autorin beschreibt die Schauplätze sehr detailgenau, ich hatte jedoch das Gefühl, dass die Protagonisten dadurch sehr blass bleiben.
Das Ende wiederum hat mich überrascht und trotz des schweren Einstiegs meine Neugierde auf den zweiten Teil geweckt. Ich hoffe, dort geht es früher zu Sache, da man die Hauptprotagonisten dann ja bereits kennt.

Fazit: Durchhalten! Wer die ersten 150 Seiten geschafft hat, wird doch noch mit einem spannenden Kriminalfall belohnt. Ich hoffe auf einen besseren Teil 2.

Bewertung: ★★★☆☆

Samstag, 17. November 2012

Lara Adrian: Tina St. John - Das magische Siegel (Kelch von Anavrin 02)


Drei Monate sind seit den Geschehnissen am Mount Michel vergangen, als Braedon le Chasseur den Stein Calassaar fand und seine Fähigkeiten als Jäger verlor um seine Frau Ariana zu retten.
Es ist Ruhe in das Leben der beiden eingekehrt. Doch Kenrick of Clairmont sucht weiter nach den verbleibenden zwei Steinen des Drachenkelchs. Er macht sich auf den Weg zu seinem alten Freund Randwulf, bei dem er einst, ein Hinweisstück auf den magischen Kelch zurückgelassen hatte. Doch er findet Greycliff Castle verwüstet und niedergebrannt vor. Auch das Siegel, der Grund für seinen Besuch, ist in die Hände der Anhänger Silas de Mortaines gefallen. Kenrick findet eine verwundete Frau, die dem Tode nahe ist und bringt sie auf seine Burg. Doch er ahnt nicht, welches Geheimnis die schöne Haven birgt, als die beiden sich näherkommen...

Während der erste Teil der Reihe "Das Herz des Jägers" aus Sicht Braedons und Arianas geschrieben war, wird der zweite Band aus der Perspektive von Haven und Kenrick erzählt. Lara Adrian, alias Tina St. John, schreibt wie schon im ersten Teil sehr flüssig und angenehm. So habe ich auch dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen, obwohl ich von der Handlung nicht annähernd so eingenommen war wie beim Vorgänger. Zu lange hatte sich alles nur um die Romanze zwischen Kenrick und Haven gedreht. Und die Jagd nach dem Kelch und die Bedrohung durch Silas de Mortaine geriet arg in den Hintergrund. Einzig das Wiedersehen mit Braedon und Ariana und der fesselnde Schreibstil der Autorin hindern mich daran, nicht noch einen Bewertungspunkt mehr abzuziehen.

Fazit: Die Reihe hat wunderbar begonnen, nur leider plätscherte die Handlung in diesem Teil nur so dahin. Das hätte die Autorin sicher besser gekonnt. Hoffentlich nimmt der dritte Teil wieder an Fahrt auf.

Bewertung: ★★★★★

Donnerstag, 15. November 2012

Lara Adrian: Tina St. John - Das Herz des Jägers (Kelch von Anavrin 01)


London 1275: Lady Ariana of Clairmont ist auf der Reise nach Rouen - Frankreich. Sie will ihren Bruder aus monatelanger Gefangenschaft befreien. Ihr Lösegeld ist eine Tasche voller wirrer Aufzeichnungen ihres Bruders Kenrick. Was Ariana nicht weiß: die Dokumente sind von brisantem Inhalt, denn ihr Bruder war auf der Suche nach dem Drachenkelch des mystischen Königreichs Anavrin. Er soll seinem Besitzer unvorstellbaren Reichtum und Macht bescheren.
Noch in England gerät Lady Ariana in Lebensgefahr und der gescheiterte Ritter Braedon le Chasseur rettet ihr das Leben und begleitet sie auf ihren Wegen. Doch kann sie ihm trauen? Der Jäger - le Chasseur - hat viele Geheimnisse und war einst selbst auf der Suche nach dem Kelch...

Wer hier einzig einen historischen Roman vermutet, wird überrascht werden. Den neben einer Romanze kommen auch noch Fantasy-Elemente hinzu.
Lara Adrian, die hier als Tina St. John schreibt, ist dieser Mix wirklich gelungen. Der Wortgewaltige Roman hat mich regelrecht gefesselt. Der flüssige Stil und die greifbare Spannung lassen dieses Buch zu einen Pageturner werden.  Bei dieser Lektüre habe ich jede Unterbrechung (von denen es leider zu viele gab) wirklich bedauert.
Ich habe noch keins der anderen Bücher von Lara Adrian gelesen, aber dieses hier hat mich überzeugt, auch ihre Vampir-Fantasy-Bücher einmal zu lesen.
Außerdem bin ich echt froh, dass Band zwei hier schon bereit liegt, und ich nahtlos zurück ins historische England springen kann. Dort wartet schon ein gesatteltes Pferd um die Suche nach dem Drachenkelch wiederaufzunehmen.

Fazit: Ein wirklich gelungener Genremix von Lara Adrian! Dieses Buch hat mich wirklich überzeugt! Solltet ihr auch unbedingt lesen!

Bewertung: ★★★★★

Meg Cabot: Dein Herzprinz, Prinzessin! (Plötzlich Prinzessin 10)


Knapp zwei Jahre hat Mia nicht mehr Tagebuch geschrieben. Doch statt die angekündigte Abhandlung über die historische Olivenölherstellung Genovias zu schreiben, hat sie einen 400-seitigen Liebesroman geschrieben! Und auch ihr restliches Leben hat die Prinzessin im Griff: eine tolle Clique, Zusagen von zahlreichen Colleges und JP! Der lädt sie auch noch mit großem Pomp zum Abschlussball ein, und genau da kehrt große Liebe Michael aus Japan zurück...

Auch dieser 10. Band der Reihe ist in Mias typisch flapsigem Tagebuchstil gehalten. Mia ist erwachsen geworden und hat mit JP einen treuen Begleiter an ihrer Seite. Nun gilt es für die Prinzessin herauszufinden, ob sie auch glücklich ist. Mehr erzähle ich nicht. Lesen! Das ist eine fürstliche Anordnung! :)

Fazit: Ein großartiges Finale! Dieses Buch habe ich nicht mehr aus der Hand gelegt!

Bewertung: ★★★★★

Meg Cabot: Peinlich, Peinlich, Prinzessin! (Plötzlich Prinzessin 09)


Nicht nur, dass Mias große Liebe Michael nach Japan abgereist ist, und Lilly ihr die Freundschaft gekündigt hat, jetzt taucht auch noch eine böse Website auf, die gemeine Gerüchte über die Prinzessin verbreiten. Mia vergräbt sich zu Hause mit Kater Fat Louie im Bett und fällt in ein tiefes Loch. Doch bereits Eleanor Roosevelt verbreitete den Rat: "Jeden Tag eine mutige Tat". Also lässt sich Mia auf Sachen ein, die sie sonst nie gewagt hätte: Eine Shoppingtour mit Lana Weinberger zum Beispiel. Aber ein Date mit Verehrer JP geht dann doch zu weit. Oder?

Mia trauert um ihre zerstörte Liebe und die zerstörte Freundschaft zu Lilly. Und es ist schön mitzuerleben, wie sie die Situation trotzdem meistert und sich weiterentwickelt und neue Freundschaften schließt, die man in den vergangenen 8 Bänden nicht für möglich gehalten hätte.
Es bleibt weiterhin spannend und Meg Cabot bleibt dem Tagebuchstil treu. Doch in diesem Band erstmals mit einem ernsthafteren Unterton, was Mias Depression anbelangt.

Fazit: Eine großartige Überleitung zum Finalen 10. Band. Die Spannung steigert sich sogar noch. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Meg Cabot: Keine Panik, Prinzessin! (Plötzlich Prinzessin 08)


Vom siebten Himmel auf den Boden der Tatsachen: Traumprinz Michael eröffnet Mia nach den Sommerferien in Genovia, dass er in Japan einen Chirurgie-Roboterarm entwickeln möchte. Ein ganzes Jahr lang! Mia hat nur 5 Tage Zeit, sich etwas einfallen zu lassen, Michael an diesem Vorhaben zu hindern. Doch es gibt jemand, der nicht unglücklich darüber wäre, wenn sein Konkurrent um Mias Gunst weit weg wäre: Ausgerechnet JP!

Prinzessin Mias Tagebuch geht in die 8. Runde. Und hier hat es die Prinzessin wahrlich nicht leicht.
Außerdem bleibt es spannend: Wird Mia Michael zum bleiben überreden? Und was hat JP vor?
Meg Cabot beschreibt diese Geschichte weiterhin in dem locker, flapsigen Tagebuchstil aus Sicht der Prinzessin. Und auch der Spaß kommt nicht zu kurz, denn es wäre nicht Mia, wenn alles Glatt laufen würde...

Fazit: Das 8. Buch der Reihe und immer noch spannend! Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Sonntag, 11. November 2012

Meg Cabot: Susannah - Auch Geister können küssen (Mediator 01)


Die ehemalige New Yorkerin Susannah Simon ist nicht nur äußerlich anders als ihre Mitschüler in der Schule ihres neuen Wohnortes Carmel in Kalifornien. Das Mädchen kleidt sich nicht nur anders, sie kann Geister sehen, mit ihnen sprechen und sie sogar berühren. Für Susannah ist das meist eine nervige Fähigkeit, denn sie kann sich in kaum einem älteren Gebäude aufhalten, ohne einem Geist zu begegnen. Daher wundert es sie überhaupt nicht, dass in ihrem neuen Zimmer ein junger attraktiver Spanier namens Jesse rumspukt. Es wundert sie allerdings schon, dass in der Jahrhundertealten Schule nur der Geiste der kürzlich verstorbenen Heather sein Unwesen treibt. Die jedoch gilt es für die Mittlerin schnell loszuwerden, bevor bei Heathers Racheplänen noch jemand ernsthaft verletzt wird...

Ich verschlinge ja bereits die Plötzlich-Prinzessin-Reihe von Meg Cabot, und hab mich daher riesig gefreut, als ich ausgerechnet dieses Buch in meinem Wichtelpaket hatte. Und ich muss sagen, das Lesen hat sich richtig gelohnt.
Wer Meg Cabot bereits kennt, weiß wie schön einfach und angenehm ihr lockerer und Witziger Schreibstil zu lesen ist. Auch in diesem Buch sind die Seiten wieder nur so dahingeflogen.
Die Protagonisten sind durchweg sympathisch und Susannahs Spitznamen für ihre Stiefbrüder äußerst treffend. Oft genug musste ich bei diesem Buch schmunzeln, wenn die Taffe Susannah wieder einen ihrer ungewöhnlichen Gedankengängen hatte.
Ich will unbedingt mehr davon!

Fazit: Ein großartiger Auftakt zu einer Serie über ein Mädchen, das Geistern auch mal in den Hintern treten kann. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Meg Cabot: Party, Prinzessin (Plötzlich Prinzessin 07)


Ein totales Fiasko bei Schulsprecherin Mia: Sie hat die Schülermitverwaltung in den Bankrott geführt. Somit kann der Ballsaal für die Abschlussfeier nicht gemietet werden und Mia ahnt böse Rache seitens der Abschlussklasse. Ist doch die diesjährige Abschlussballrednerin recht erfolgreich im Kampfsport... Aber Mia wäre nicht Mia, wenn sie nicht einen Ausweg parat hätte. Unerwartet Hilfe erhält sie dabei von Großmutter Clarisse. Doch das sind noch nicht alle von Mias Problemen, nicht nur die Freundschaft der Prinzessin zum smarten JP sorgt für Trouble in ihrer Beziehung zu Traumboy Michael...

Es geht lustig und spannend weiter im 7. Teil der Plötzlich Prinzessin Reihe. Mia wird, mit wenigen Aussetzern, langsam reifer. Der nach wie vor lockere, flüssige und witzige Tagebuchstil dieser Reihe lassen den Leser auch den siebten Band flott durchlesen. Der "Neue" in der Runde lässt auf jeden Fall keine Langeweile aufkommen. Ich fühlte mich wieder großartig unterhalten und mehrere Lacher blieben auch hier wieder nicht aus.

Fazit: Eine weitere spannende Fortsetzung der Reihe um Prinzessin Mia aus Genovia.

Bewertung: ★★★★★

Samstag, 10. November 2012

Elfie Ligensa: Mittsommersehnsucht



Mit diesem Anblick hätte die junge deutsche Ärztin Andrea nicht gerechnet, als sie unangemeldet drei Wochen früher als geplant ihren Umzug ins Norwegische Bergen vollzog: Ihren Verlobten Jonas im Bett mit einer jugendlichen Schönheit, vertieft in ein wildes Liebesspiel.
Ihre spontane Flucht führt sie geradewegs in die Arme von Taxifahrer Bengt, der sich der schluchzenden Frau sofort annimmt und ihr einen Platz auf dem Hurtigrutenschiff "Midnastol" verschafft. Eine ungewisse Zukunft steht Andrea bevor, doch erst einmal ist sie froh, weg von Jonas zu sein und ein paar Tage in dem wunderbaren Land durchatmen zu können. Die Ärztin schließt auf der Kreuzfahrt Freundschaften und begegnet dem geheimnisvollen Ole mit seiner todkranken Enkelin Kim, und auch ihre beruflichen Fähigkeiten werden mehr als einmal dringend gebraucht...
Die Geschichte um die auswandernde junge Ärztin Andrea beginnt gleich fulminant mit deren Auffinden von Jonas und seiner jungen Geliebten. Die einfache und dennoch bildhafte Sprache lassen das norwegische Bergen und die Midnastol vor dem geistigen Auge Wirklichkeit werden. Auch die Spannung wird sofort aufgebaut, und ich wollte unbedingt erfahren, wie es Andrea auf dem Schiff ergeht, wie es mit Jonas weitergeht, und was es mit ihren Gefühlen auf sich hat. Die Autorin versteht es also, die Neugierde des Lesers zu wecken. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen.  
Die Hauptprotagonistin Andrea war mir, wie auch die meisten Nebendarsteller, auf Anhieb sympathisch. Irritiert hatte mich, dass in Elfie Ligensas Beschreibung wirklich alle Männer an die 2 Meter groß und attraktiv sind. Auch hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin zu viel in zu wenig Seiten gesteckt hatte und sich daher für einige Stellen nicht genug Zeit bzw. Seiten genommen hatte. Für die Geschichte hätten diesem Buch 100 Seiten mehr nicht geschadet. Daher der Punktabzug.
Im Frühjahr war ich selbst auf einer Kreuzfahrt in Norwegen und habe mich sofort in das Land verliebt. Es ist wirklich toll dort, und Elfie Ligensa hat mich in ihrem Buch mit auf eine gedankliche Reise zurück in dieses raue, aber wunderschöne genommen.

Fazit: Bis auf wenige Schwächen eine tolle Lektüre aus meinem Traumland Norwegen. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★


Freitag, 2. November 2012

Halloween-Wichteln

Hier gibt noch die Bilder vom Entwichteln:

Ich hatte eine ganz tolle Wichtelmama :-)

DANKE LIEBE STEFFI! :*







Cody McFadyen: Die Blutline (Smoky Barrett 01)


Leiterin des CASMIRC Los Angeles, Special Agent Smoky Barrett hat einen wahren Alptraum hinter sich. Sechs Monate zuvor ist ein Serienmörder, den sie gerade jagte, bei ihr eingebrochen und hat ihre Familie getötet und Smoky für immer gezeichnet. Doch nun ist sie zurück, denn ein anderer Abschaum hat ihre beste Freundin getötet und ihr deren verstörte Tochter hinterlassen. Und der Täter, angeblich ein direkter Nachfahre von Jack the Ripper, hat es nicht nur auf "Huren" sondern außerdem auf Smoky und ihr Team abgesehen, denn er sieht Smoky als seinen persönlichen Inspektor Abberline...

Cody McFadyen hat sich mit Smoky Barrett eine Art Super-Agentin geschaffen. Er bringt dem Leser ihre Geschichte wortgewandt, flüssig und spannend näher. Seine Beschreibungen ließen sofort eine Art Film in meinen Gedanken ablaufen und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Die Protagonisten um Smoky waren auch alle sympathisch, nur leider fand ich alle irgendwie ZU perfekt. Die wunderschöne Callie, den sanften Riesen Alan und die Übermutter Elaina... Das war mir doch eine Spur zu viel.
Das Ende war mir auch etwas zu verworren. Doch das muss jeder für sich selbst herausfinden...

Lange bin ich um diese Reihe herumgeschlichen, und lange stand dieser Teil schon ungelesen im Regal, ausgeliehen von einer Freundin. Nun endlich habe ich mich rangetraut. Denn viele haben geschwärmt davon und gleichzeitig davor gewarnt, dass diese Bücher unglaublich heftig seien.
Nun muss ich sagen: Ja es war gut, eine dermaßen gekennzeichnete und kaputte Ermittlerin bei mir auch noch nie da. Aber irgendwie fehlte mir etwas. Vielleicht hatte ich auch nur eine zu hohe Erwartung von dem Buch. Daher gibt es von mir ein gut. Für ein außergewöhnlich hat es leider nicht gereicht. Mal sehen, wie es mit dem 2. Teil läuft.

Fazit: Ein äußerst spannender Thriller mit einem wirklich grausamen Bösewicht der die Hauptermittlerin persönlich involviert. Für Thrillerfans ein muss.

Bewertung: ★★★★

Samstag, 27. Oktober 2012

Angelika Schwarzhuber: Liebesschmarrn und Erdbeerblues


Lenes Traummann Michi lässt sie an der bayrischen Liebe zweifeln, als der attraktive Anwalt ihr seine Liebe gesteht. Doch Michis "I hob mi fei sakrisch in die valiabt" treibt die Passauerin nicht in seine Arme, sondern zur Flucht. Sie ist überzeugt, im bayrischen gibt es keine vernünftige Liebeserklärung und löst damit eine rege Diskussion über die weiß-blaue Liebe aus.
Und schon bald stehen einige Männer zur Stelle, die Lene das Gegenteil beweisen wollen und für einige Wirren sorgen.

Die Autorin lässt den Leser in Lenes Ich-Perspektive an ihrer Suche nach der Bayrischen Liebe teilhaben. Die Hauptdarstellerin ist sofort sympathisch und die überwiegende Mehrheit der Nebendarsteller ebenso. Die Fettnäpfchen und das zugehörige Chaos in das die Niederbayerin immer wieder stürzt, verstärken das Gefühl noch. Wer mag schon eine perfekte Protagonisten vor die Nase gesetzt bekommen?
Der Roman ist spannend und witzig geschrieben mit einigen unvorhersehbaren Wendungen. Der flüssige Schreibstil lässt an Kerstin Gier erinnern, die ebenso wie Angelika Schwarzhuber dem Leser auf einigen Seiten ein Lächeln auf das Gesicht zaubern kann. 
Lenes Geschichte ist so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.

Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich durch das liebevoll gestaltete Bayrisch-Blau-Weiße Cover, das wirklich hervorragend zu diesem Buch passt.

Ein Besonderes Schmankerl hat sich Angelika Schwarzhuber für den Schluss aufgehoben. Hier findet man alle Gerichte, einschließlich des Familienrezeptes für die Wodka-Erdbeermarmelade zum Nachkochen. 

Fazit: Für alle Bayern und auch Nicht-Bayern ein ganz besonderes Buch über die Liebe. Hierfür gibt es den Favoriten-Status und eine absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Angelika Schwarzhuber: Liebesschmarrn und Erdbeerblues - Wie alles begann


Die Passauerin Lene lernt durch chaotische Umstände den attraktiven und erfolgreichen Anmalt Michael "Michi" Sommer kennen. Schnell beginnt eine stürmische Beziehung. Doch es stellt sich die Frage, ob beide die gleichen Wünsche und Ziele haben. Und kann Lene dem Frauenschwarm wirklich ihr Herz anvertrauen?

Dieses "Büchlein" zum eigentlichen Roman "Liebesschmarrn und Erdbeerblues" umfasst nur 41 Seiten, und ist daher wirklich flott gelesen.

Wer "Liebesschmarrn und Erdbeerblues" lesen möchte, sollte zuvor hiermit beginnen, denn so ausführlich werden Lenes Motive im eigentlichen Buch nicht beschrieben.

Fazit: Die wenigen Seiten bereiten den Leser optimal für den Hauptroman vor.
Absolute Leseempfehlung von mir!

*Spoiler*
Grund für den Punktabzug erhält die kleine Abweichung zum ersten Kapitel des eigentlichen Romans.

Bewertung: ★★★★

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Meg Cabot: Bühne frei, Prinzessin


Mia hat in ihren Sommerferien mal wieder für Trouble in Genovia gesorgt, als sie Kistenweise Tropische Schnecken ins Meer ausgesetzt hat, die eigentlich die monegassische Killeralge fressen sollte. Nun wird überlegt, Genovia aus der EU auszuschließen. Klar, dass Clarisse und Philippe Renaldo nicht begeistert sind...
Als ihr auch noch Lilly in den Rücken fällt und sie zur Schulsprecherwahl aufstellen lässt, ist Mia entsetzt. Und zu Guter Letzt kommt auch noch Erzfeindin Lana daher und stellt eine Behauptung auf, die auch noch für Unmut in Mias Beziehung zu Michael sorgt...

Die Geschichte um die chaotische Prinzessin Mia geht in die 6. Runde. Wie auch schon die Vorgänger ist dieses Buch witzig, flüssig und spannend im Tagebuchstil erzählt. Und zu den bereits bekannten Protagonisten kommt nun ein Neuling hinzu. Somit wird es sicher nicht langweilig um die Prinzessin.

Fazit: Wieder eine gelungene Fortsetzung der Plötzlich Prinzessin-Reihe.

Bewertung: ★★★★★

Dienstag, 23. Oktober 2012

Jacquelyn Frank: Schattenwandler 01 - Jacob (Hörbuch)


Seit Anbeginn der Zeiten gibt es die geheimnisvollen Schattenwandler. Die Liebe zu Sterblichen ist ihnen verboten, und ein Mann wacht darüber, dass dieses Gesetz niemals gebrochen wird: Jacob. Jahrhundertelang widerstand er jeglicher Versuchung. Doch als er die schöne Bibliothekarin Isabella rettet, flammt ein Begehren in ihm auf, das er nie zuvor gekannt hat. Und nun ist es Jacob selbst, der das eherne Gesetz der Schattenwandler bricht. 

Die Geschichte der Schattenwandler, des Fluches das über ihnen liegt und die Idee des Vollstreckers fand ich sehr gut. 
Die Protagonisten sind sympathisch und machen Lust auf mehr von den Schattenwandlern.
Tanja Geke liest das Buch flüssig und versucht jedem Protagonisten seine eigene "Stimme" zu geben. Leider gibt sie nicht jedem die, die ich mir bereits gedanklich für diejenigen Personen erdacht hatte...
Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass es etwas zu schnell geht, bzw. die Vorleserin etwas auslässt. Nachdem ich etwas recherchiert hatte, entdeckte ich, dass es sich um eine gekürzte Fassung handelt. Also werde ich mir wohl auch noch das Buch zu Gemüte führen, denn wie bereits gesagt, die Geschichte ist gut!

Fazit: Dies war mein erstes Hörbuch und ich war trotz allem positiv überrascht. Bin gespannt, welche Geschichten die Autorin über die anderen Schattenwandler zu berichten hat.

Bewertung: ★★★★

Meg Cabot: Prinzessin in Pink


Es gibt Meinungsverschiedenheiten bei Traumpaar Mia und Michael: Mia möchte unbedingt auf Michaels Abschlussball, der jedoch findet das ganze albern und würde lieber Bowlen gehen. Auf Mias Geburtstagsparty eskaliert die Situation.
Großmutter Clarisse hat wieder einige Überraschung für die junge Prinzessin parat. Und auch Lilly lässt es wieder krachen.

Mia und Michael sind nun schon ein paar Monate ein Paar und es ziehen ein paar kleine Wölkchen am Glückshimmel auf, was von Meg Cabot wieder in mitreißend witzigem Tagebuch-Stil erzählt wird. Die gewohnt spannenden, lustigen und kurzen Kapitel lassen die Seiten wieder geradezu dahinfliegen. Und die Hauptprotagonisten sind sympathisch wie eh und je.

Fazit: Ein klasse 5. Band der Plötzlich-Prinzessin Reihe. Ein Genuß für alle Prinzessin-Fans.
Hierfür gibts natürlich wieder eine Leseempfehlung von mir.

Bewertung: ★★★★★

Montag, 22. Oktober 2012

Cherie Priest: Boneshaker


Im 19. Jahrhundert verursacht der Boneshaker, eine für die Goldsucher gedachte, fehlgeschlagene Erfindung eine Katastrophe. Bei der Generalprobe gerät das Monstrum von einer Maschine außer Kontrolle und lässt große Teile Seattles einstürzen. Doch das Schlimmste kam wenige Tage später: Ein tückisches Gas, das jeden, der es einatmet zu einem Zombie werden lässt. Die Stadt wird evakuiert, doch einige Gesetzlose und zwielichtige Gestalten zieht es zurück in die Stadt. So auch Zeke Wilkes, Sohn des Boneshaker-Erfinders. Er will die Wahrheit über seinen Vater und Großvater herausfinden, doch die Zombies lechzen auch nach 16 Jahren noch nach Fleisch. Seine Mutter versucht den Jungen zu retten und folgt ihm.

Das Cover bereitet den Leser bereits darauf vor, dass er es hier mit einem Steampunk-Roman zu tun hat. Ich finde es äußerst gelungen und passend.
Cherie Priest führt den Leser flott mit einem flüssigen und schnörellosen Schreibstil durch die Geschichte. Doch die Spannung wird langsam aufgebaut und plätschert lange flach dahin. Unvorhergesehene Wendungen gibt es kaum, und auch die Angriffe der "Fresser" sind wenig überraschend und bereits ihm Vorfeld zu erahnen. Mutter und Sohn bleiben lange undurchsichtig, durchleben jedoch im Laufe der Geschichte eine positive Wandlung. Sympathisch wurden sie mir jedoch im Gegensatz zu den Nebendarstellern Miss Lucy und Jeremiah Swakhammer nicht.
Die Beschreibungen der Verrückten Erfindungen und der fiktiven Umgebung hätte ich mir detaillierter gewünscht, gefielen mir diese bei meinen bisher gelesenen Steampunk-Geschichten ja fast am Besten.
Hilfreich fand ich jedenfalls die Karte des evakuierten und ummauerten Seattle am Anfang des Buches. Dies half mir beim Lesen dieser Lektüre sehr, nicht die Orientierung in der Fraßverseuchten Stadt zu verlieren.

Fazit: Eine gute Idee, deren Umsetzung noch einiges an Feinschliff benötigt hätte. Für die liebenswerten und selbstlosen Nebendarsteller erhält das Buch einen Extrapunkt.

Bewertung: ★★★☆☆

Sonntag, 14. Oktober 2012

Meg Cabot: Dein Auftritt, Prinzessin!


Mia muss ihre Winterferien weit entfernt von ihrem Traummann Michael in Genovia fristen. Dort wartet ein straffes Programm auf die junge Prinzessin und sie kann Michael kaum per Telefon sprechen. Ihre Großmutter versucht Mia dazu zu bringen, Michael nicht mehr "nachzulaufen" und es mehr wie Jane Eyre in Emily Brontes Roman zu machen, während sie auf der anderen Seite versucht, Mia mit Cousin Prinz Renè zu verkuppeln. Somit ist Mias katastophaler Fernsehauftritt vor dem Genovesischen Volk nicht das einzige, was aus dem Ruder läuft und Mia kann es kaum erwarten zurück nach New York zu kommen...

Dies ist der 4. Band der Plötzlich-Prinzessin-Reihe um Mia Thermopolis. Hier muss Mia lernen, mehr auf sich selbst und ihr Herz zu hören, und weniger auf ihre Großmutter Clarisse, die wieder mal eigene Ziele verfolgt, und das nicht unbedingt zu Mias Vorteil.
Wie auch die vorhergehenden Bände ist dieses Buch wieder mit viel Witz und Charme in Tagebuch-Stil der Prinzessin erzählt. Meg Cabots lockerer und flüssiger Schreibstil macht auch wieder richtig Spaß.

Fazit: Eine großartige Fortsetzung der Plötzlich-Prinzessin-Reihe, die sich gewohnt locker und flott lesen lässt.

Bewertung: ★★★★★

Samstag, 13. Oktober 2012

Meg Cabot: Prinzessin sucht Prinz


Mia ist mehr denn je in Michael verknallt, doch leider hat sie sich den falschen Frosch an Land gezogen: Klassenkamerad Kenny, der bis über beide Ohren in sie verliebt ist. Mia hat im Gegensatz nur freundschaftliche Gefühle für den Jungen. Da die Halbjahresprüfungen anstehen steckt Mia in einer Zwickmühle, denn mit Kennys Hilfe könnte sie die Prüfungen bestehen. Was würde eine Prinzessin in so einer Situation machen? Da greift ihr ausgerechnet die fürstliche Großmutter unter die Arme...

Mia schreibt weiterhin fleißig Tagebuch und versucht sich irgendwie ohne großen Schaden anzurichten aus ihrer unangenehmen Situation herauszumanövrieren. Was natürlich nicht immer so klappt, wie sich die sympathische und tollpatschige Prinzessin wünscht.
Gewohnt spannend und mit viel Witz erzählt Meg Cabot die erste "Liebe" der unverhofften Prinzessin.
Der Tagebuch-Stil lässt dem Leser auch hier viele Einblicke in die Hauptprotagonistin.
Ein toller 3. Teil der Reihe!

Fazit: Eine tolle Fortsetzung, die sich wieder flott und einfach lesen lässt. Weiter so, Prinzessin ;-)

Bewertung: ★★★★★

Meg Cabot: Power, Prinzessin!


Kaum hat Mia sich mehr oder weniger ans Prinzessinen-Dasein gewöhnt, steht neuer Ärger an: Helen Thermopolis ist schwanger! Und das ausgerechnet von Mias Mathelehrer Mr. Gianini. Nun sollen auch bald die Hochzeitsglocken läuten, und zwar an Halloween! Mias Mutter wünscht sich eine Trauung im kleinsten Kreis, doch die fürstliche Großmutter plant bereits eine pompöse Feier. Als Mia das zu verhindern versucht ist das Chaos natürlich perfekt!

Dieses Buch schließt nahtlos an den Vorgänger "Plötzlich Prinzessin" an und lässt sich eben so locker leicht weglesen.
An Stil, Spannung und Witz hat sich nichts geändert. Und auch Mia hat wieder so ihre Probleme. Diesmal sogar mit dem männlichen Geschlecht.
Meg Cabots flüssiger Schreibstil gefällt mir auch hier wieder außerordentlich gut.

Fazit: Ein klasse Nachfolger, der dem ersten Teil in nichts nachsteht.
Dafür gibts wieder eine Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Meg Cabot: Plötzlich Prinzessin


Die 14jährige Mia führt ein völlig normales Leben in New York: Sie ist weder besonders begabt, noch besonders hübsch. Gar nicht zu reden von nicht vorhandenem Brustgewebe. Und beliebt ist sie weiß Gott auch nicht. Doch als ihr Vater ihr eröffnet, dass er aufgrund seiner Krebserkrankung zeugungsunfähig ist und sie nun als sein einziges Kind die rechtmäßige Thronerbin des Fürstentums Genovia an der Cote D'Azur ist, gerät ihr Leben ganz schön aus den Fugen. Plötzlich sieht sie sich ungewünschten Verpflichtungen gegenüber. Allem voran Prinzessunterricht mit der verhassten Großmutter. Mia versucht das Ganze selbst vor ihren Freunden geheim zu halten, denn sie glaubt sich einsargen lassen zu können, wenn ihre Mitschüler davon erfahren...

Meg Cabot erzählt "Plötzlich Prinzessin" im Tagebuchstil der unverhofften Prinzessin Amelia Mignonette Grimaldi Thermopolis Renaldo. Mit viel Witz wird dem Leser der Verzweifelte Versuch des Mädchens, eine vermeintliche Märchengeschichte geheim zu halten, näher gebracht. Dass die tollpatschige und oftmals naive Mia dabei scheitert, ist von vornherein klar. Und ihre fürstliche Großmutter setzt gerne noch eins drauf.
Begünstigt durch die kurzen Tagebucheinträge, in die die Kapitel unterteilt werden, lässt sich dieses Buch sehr schnell weglesen. Einige unvorhersehbare Wendungen halten auch die Spannung auf einem konstanten Niveau. Nicht zu vergessen, die Lustigen Bemerkungen der symathischen Hauptprotagonistin.

Fazit: Ein klasse Jugendbuch! Locher leichte Unterhaltung für Zwischendurch.
Hierfür gibt es ganz klar eine Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★