Donnerstag, 28. Juni 2012

Janet Evanovich: Cheers, Baby!


Zeitgleich mit dem Verschwinden von Cates Mitbewohner und Arbeitskollegen, der Drag-Queen Marty, tritt der gutaussehende und charmante Kellen McBride in ihr Leben. Zufall? Mitnichten. Wie sich herausstellt hat Marty einigen Dreck am Stecken, und Kellen ist auf der Suche nach ihm. Doch Kellen fühlt sich mehr und mehr zu Cate hingezogen, und die ist nur allzu froh, endlich mal jemanden kennengelernt zu haben, den nicht ihre überfürsorgliche Familie für sie ausgesucht hat...

Zugegeben, komisch war das Ganze an einigen Stellen, doch leider nicht an so vielen wie gedacht. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin und schon bald weiß der Leser, worauf das Ganze hinausläuft. Janet Evanovich hat diesen Roman in sehr einfachem Stil verfasst, was vor allem bei den Liebes- und Gefühlsszenen zu einfach und somit lieblos wirkt. Ich konnte mich nicht wirklich hineinfühlen in die Geschichte, und die Hauptprotagonisten wirkten aufgrund der fehlenden detailliertheit äußerst farblos. Allein das Geheimnis um den Mieter Mr. M lässt etwas Spannung aufkommen.

Das Cover zeigt wohl den Hund, auf den Cate aufpassen muss, und der dem Leser in dieser Geschichte am lebhaftesten geschildert wird.

Fazit: Die farblosen Charaktere, der zu einfache Schreibstil und die Tatsache, dass ziemlich alles vorhersehbar war, lassen hier keine große Spannung zu. Diese Geschichte muss man nicht wirklich gelesen haben. Es gibt auch von der Autorin weitaus bessere Bücher.

Bewertung: ☆☆☆☆

Sonntag, 24. Juni 2012

Susan Elizabeth Phillips - Träum weiter, Liebling


Das Leben meint es nicht gut mit Rachel Stone. Weil ihr Chef sie vergewaltigen wollte, ist sie aus ihrer letzten Heimat geflohen. Mit ihrem Sohn Edward, einem altersschwachen Auto und nur mehr 9 Dollar in ihrer Brieftasche. Als ihr Auto vor dem maroden Autokino von North Carolina's Städtchen Salvation endgültig aufgibt, scheint ihre Pechsträhne perfekt. Denn diese Stadt hat ihr verstorbener Mann, ein Fernsehprediger, um 5 Millionen Dollar gebracht und sie muss sich auf einen Eisigen Empfang vorbereiten. Doch Rachel gibt nicht auf und erkämpft sich einen Job bei Gabe Bonner, einem einsamen, verzweifelten und harten Mann und stellt dessen Leben gehörig auf den Kopf.

Ein typischer Susan Elizabeth Phillips-Roman. Spannend, humorvoll und mitreißend, gespickt mit einer Prise Erotik. Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Autorin vereinnahmt die Leserin mit einem schnörkellosen, aber dennoch detailliertem Schreibstil, wodurch das Lesen zu einer wahren Freude wird.
Die raffinierten Schlagabtausche zwischen Rachel und Gabe, aber auch zwischen dessen Bruder Ethan und seiner Sekretärin ließen mich immer wieder schmunzeln. Ein Roman, der sämtliche Emotionen bereithält und mit großem Pomp auf meine Favoriten-Liste springt.

Fazit: Unbedingt lesen und sich dabei nichts anderes vornehmen, denn dieses Buch lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los. Spannend und Emotional von Anfang bis Ende.

Bewertung: ★★★★★

Freitag, 22. Juni 2012

Caroline Vermalle - Denn das Glück ist eine Reise


Georges Tochter Francoise unternimmt eine längere Reise nach Peru. Dies ist die ideale Gelegenheit für den 83jährigen und seinen Freund und Nachbar Charles für ihren lange gehegten Traum, die Tour de France nachzufahren. Nicht mit einem Fahrrad, denn dafür sind die beiden wahrlich zu alt. Sie nehmen einen Renault Scénic. Doch kurz vor der Abreise scheint ihr Plan zu scheitern, denn Georges Enkelin Adele ruft an um sich nach dem Befinden des Großvaters zu erkunden. Ein unbemerktes Aufbrechen scheint unmöglich. Doch die beiden Herren geben so leicht nicht auf, und wie gut, dass es so moderne technische Errungenschaften wie Handys gibt, denn Adele besteht für ihr Stillschweigen auf einen täglichen Reisebericht in Form einer SMS.

Caroline Vermalle hat mit "Denn das Glück ist eine Reise" einen wunderbar mitreißenden und spannenden Roman geschrieben. Ohne viele Worte benutzen zu müssen, versteht es die Autorin, den Leser nach Frankreich zu versetzen und den Duft der Wälder und Wiesen auf der Reise der beiden älteren Herren einzuatmen. Angesteckt durch deren Abenteuerlust, gelang es mir nicht, mich von dem Buch zu lösen. Und so habe ich es in kürzester Zeit verschlungen.
Es ist eine Freude, mitzuerleben, wie sich Großvater und Enkelin nur durch ein Versprechen, und einigen SMS sich wieder annähern und die verloren gegangene Zeit aufholen, indem sie ihre Erlebnisse mit dem jeweils anderen teilen. Ein Schmunzeln entlockten mir die im Buch abgedruckten Kurznachrichten, verfasst in der typischen "verkürzten" SMS-Sprache.

Das Cover ist ein Traum in Lavendel, und das Buch ist mit Liebevollen Details, wie z. B. der Karte mit der Route der beiden Freunde durch Frankreich und den mit ihren Etappen benannten Kapitel gespickt.

Fazit: Ein großartiges Buch über das Streben nach Glück und Nähe in einem wunderbar einfühlsamen und detailliertem Stil geschrieben, dass es eine Freude ist, dieses Buch zu lesen. Ein Buch, das den Favoriten-Status wahrlich verdient hat.
Absolute Leseempfehlung von mir! Ihr werdet es lieben!

Bewertung: ★★★★★

Donnerstag, 21. Juni 2012

Tanja Heitmann - Morgenrot


Die junge Studentin Lea macht ein Auslandssemester in einer Osteuropäischen Stadt. Dort begegnet sie in der Villa ihres Literaturprofessors auf Adam und verliebt sich augenblicklich in den schweigsamen Mann. Und auch Adam fühlt sich zu Lea hingezogen. Doch er teilt sich seinen Körper mit einem Dämon, der Lea besitzen und auf die dunkle Seite ziehen möchte. Adam kämpft mit aller Macht dagegen an, doch der Dämon ist sehr stark und nicht der einzige, der auf Lea aufmerksam geworden ist...

Die Geschichte beginnt in einer Bar, der Leser lernt Lea kennen und merkt sofort, diese junge Frau hat etwas schreckliches erlebt. Dann wird man rasant in die Geschichte um Lea und Adam hineingeworfen. Die Autorin schreibt spannend und macht den Leser neugierig auf mehr. Wären nicht immer wieder, für mich kaum nachvollziehbare Sprünge in der Handlung aufgetaucht, wäre dieses Buch ein regelrechter Pageturner geworden. Doch so musste ich einige Stellen mehrmals lesen, um nicht den Anschluss an die Geschichte zu verpassen.
Tanja Heitmanns Idee mit dem Dämon und einem somit zwiegespaltenem Adam gefiel mir sehr gut, wodurch ich die wenigen Längen in dem Buch gerne verzeihe.
Was ich weniger nachvollziehbar fand, ist das unbeschreibliche Verlangen, mit dem es Lea unbeirrbar zu dem Mann hinzieht, vor dem sie sich am meisten fürchtet. Ihr Verhalten war mir nicht immer ganz schlüssig.

Das Cover passt ausgesprochen gut zur Geschichte, und lässt den Leser mit einem Blick wissen, dass dies kein unblutiges Buch ist.
Dies ist der erste Teil einer Reihe, der jedoch in sich abgeschlossen ist. Die weiteren Teile werde ich mit Vorfreude sicher bald lesen.

Fazit: Eine gelungene Geschichte über eine Liebe mit unmenschlichen Hindernissen, die trotz ihrer Schwächen für großartige und kurzweilige Lesestunden sorgt.

Bewertung: ★★★★

Sonntag, 17. Juni 2012

Martin Millar - Kalix: Werwölfin von London


Die völlig verwahrloste und heruntergekommene junge Werwölfin Kalix streift durch London. Immer auf der Suche nach einer möglichst annehmbaren Unterkunft und auf der Flucht vor ihrer Familie und den Werwolf-Jägern der Avenaris-Gilde. Nachdem ihr Geliebter Gawain aufgrund ihrer Verbindung von der heimatlichen Burg verbannt wurde, griff Kalix ihren Vater, den Fürsten der Schottischen Werwölfe an und floh vor ihrer sicheren Strafe nach London. Dort erhält sie zumindest geringfügige Unterstützung von ihrer Schwester Thrix, die dort ein Modelabel führt. Als sie zufällig vom Studenten Daniel aus einer äußerst brenzligen Situation gerettet wird, findet Kalix Freunde und ein Heim. Doch ihre Familie sinnt noch immer auf Rache für Kalix' Überfall auf ihren Vater.

Die kurzen und abwechslungsreichen Kapitel und die schwelende Familienfehde der MacRinnalch-Wölfe sorgen für großartige Spannung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie Kalix' Geschichte weitergeht. Der Schreibstil des Autors ist sehr einfach und schnörkellos. Es wird großes Augenmerk auf die Gemütszustände der Protagonisten gelegt, wodurch die Beschreibung der Protagonisten und ihrer Umgebung leider etwas auf der Strecke bleibt. Auch die ständigen Wiederholungen, wer im Werwolfclan miteinander verwandt ist und dass die MacRinnalchs außergewöhnlich schön sind, nerven ein wenig. Zum Glück wird das in der zweiten Hälfte des Buches besser. Nichts desto trotz hätte man den 750seitigen Roman um sicherlich 100 Seiten kürzen können.
Die Story um die unglückliche und ausgestoßene Werwölfin fand ich sehr gut. Kalix und der ein oder andere Darsteller dieser Geschichte sind mir im Laufe der Seiten doch sehr ans Herz gewachsen. So manche unglaublich komische Situation in diesem Buch lassen auch den Humor nicht ganz außen vor.

Fazit:  Eine von Selbstzweifeln zernagte Anti-Heldin, die den Beschützerinstinkt des Lesers weckt, lässt diesen Roman zur spannenden Lektüre werden. Hoffentlich werden die Schwächen des Buches im zweiten Band ausgemerzt.

Bewertung: ★★★★

Dienstag, 12. Juni 2012

Dawn French - Irgendwas geht immer


Für die 49jährige Mo Battle ist der Nachname Programm: Zu Hause herrschen fast täglich Kriegszustände. Während Sohn Peter eine große Affinität zu Oscar Wilde an den Tag legt und nur mit dessen Vornamen angesprochen werden möchte, befindet sich die siebzehnjährige Tochter Dora in der tiefsten Pubertät, was kräftig an Mos Nerven zerrt. Und während Mo versucht den Spagat zwischen Vollzeit-Psychologin und Familien-Mutter zu meistern, glänzt ihr reizender Ehemann Denys offensichtlich mit Abwesenheit und kümmert sich aufopferungsvoll um den PC.

Die Geschichte beginnt wunderbar spannend und humorvoll. Nur leider büßt der Roman über die Seiten hinweg so einiges an Spannung ein. Ich habe ungefähr die Hälfte des Buches gewartet, dass endlich etwas passiert. An Wortwitz und Charme hat der in Tagebuch-Form geschriebene Roman zu keiner Zeit verloren. Großartig abwechslungsreich sind die verschiedenen Einträge von Mo, Dora und Oscar geschrieben und während letzterer mit ähnlich hochtrabendem Schreibstil erheiterte, wie der original Oscar Wilde zu seiner Zeit gesprochen haben muss, lässt sich aus Doras Seiten eine unglaubliche Unsicherheit herauslesen, die sie mit Wut und Hass auf ihre Mutter zu überspielen versucht.

Das Cover ist an und für sich recht schlicht, glänzt aber mit großartigen Details und einem Druck auf dem Schnitt.

Fazit: Eine wunderbar komische Lektüre, die für einige Lacher sorgt und mit der sich bestimmt so mancher identifizieren kann. Doch leider büßt sie einiges an Spannung ein, worauf ich ungewöhnlich lange für das Lesen des gesamten Buches benötigt habe.

Vielen Dank an vorablesen.de und den Ullstein-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Bewertung: ★★★☆☆

Donnerstag, 7. Juni 2012

Arved Fuchs - Im Schatten des Pols


"Nicht ein Leben verloren" telegrafierte Sir Ernest Shackleton am 3. September 1916 an seine Frau. Knapp zwei Jahre zuvor machte er sich mit einer 22-köpfigen Mannschaft von Südgeorgien aus auf den Weg, die Antarktis zu durchqueren. Doch unerwartet harte Bedingungen am Südlichsten Zipfel der Welt lässt ihr Schiff ENDURANCE sinken und die Mannschaft findet nach monatelangem Treiben in der antarktischen See Zuflucht auf einer kleinen Insel. Da dort keine Hilfe zu erwarten ist, macht sich Shackleton mit nur 5 Männern auf eine unvergleichliche Odyssee, seine Mannschaft zu retten. Ihre einzige Hoffnung: die JAMES CAIRD, ein nur 7m langes Rettungsboot. Ihr Gegner: der Atlantische Ozean.
85 Jahre später macht sich der deutsche Forscher Arved Fuchs in einem originalgetreuen Nachbau des Rettungsbootes, seiner JAMES CAIRD II auf den Weg, Shackletons waghalsige Reise zu wiederholen.

Ein großartig geschriebenes Buch von der Nachahmung einer beispiellosen und unvergleichlichen Rettungsaktion. Flüssig und spannend geschrieben, lassen einen die kurzen eindrucksvollen Kapitel gar nicht mehr los. Gespickt ist das Ganze natürlich mit vielen großartigen Fotos und Karten, auf denen die Routen der verschiedenen Schiffe abgebildet sind. Arved Fuchs' Schilderungen über die Kälte, Nässe und die Eisberge in der stürmischen See ließen mich selbst bei 24°C immer wieder frösteln. Ein großartiges Buch, das mit Sicherheit nicht mein letztes von Arved Fuchs und einer seiner Expeditionen war.

Durch Zufall bin ich auf den deutschen Ausnahmeforscher gestossen, der als erster Mensch innerhalb eines Jahres den Nord- und Südpol zu Fuß erreichte. Begeistert hat er mich bei seinem Vortrag "Nordpoldämmerung", bei dem er Foto- und Filmaufnahmen seiner Greely-Expedition zeigte. Bei dieser Veranstaltung habe ich auch dieses Buch entdeckt, von ihm signiert bekommen, und bin nun gänzlich Fan von Arved Fuchs und seiner Crew.

Fazit: Auf Shackletons Spuren im härtesten Meer der Welt. Für alle Interessierte und Freunde der Antarktis oder den frühen Forschern: Lesen! Ihr werdet es großartig finden!

Bewertung: ★★★★★

Mittwoch, 6. Juni 2012

Sara Gruen - Wasser für die Elefanten


Als neben einem Altenheim ein Zirkus halt macht, fühlt sich der Heimbewohner an seine jungen Jahre erinnert: Im Sommer 1931 sterben Jacob Jankowskis Eltern bei einem tragischen Autounfall. Der kurz vor dem Examen stehende angehende Tierarzt bricht zusammen und springt eines Nachts auf einen Zug, der sich als Zirkuszug entpuppt. Für Jacob wird schnell ein Platz im Zirkus gefunden, denn ein Tierarzt wird dringend gebraucht. Doch die Lebensumstände sind hart, und Tiere wie Menschen werden bei "Benzinis" nicht mit Samthandschuhen angefasst. Als Jacob sich mehr und mehr zu Marlena hingezogen fühlt, beginnen die Probleme erst recht, denn die Artistin ist mit dem extrem launischen Dompteur Augustus verheiratet.

Die Autorin beschreibt Jacobs Leben im Altersheim und seine Aufregung, was den ankommenden Zirkus betrifft. Dann driften seine Gedanken ab ins Jahr 1931 und er erzählt in Ich-Perspektive seine Geschichte.
Die Autorin schreibt spannend, detailreich und flüssig. Auch die Hauptfiguren werden gut herausgearbeitet. Nur leider bleiben in den ersten beiden Dritteln der Geschichte meiner Meinung nach die Gefühle etwas auf der Strecke. Hier mutet mir der Stil etwas zu sachlich an, und ich hatte mehr erwartet. Dennoch habe ich diesen Roman in einem Rutsch verschlungen, denn der Prolog versprach bereits spektakuläre Ereignisse.

Fazit: Ein wunderschöner Roman über eine Liebe mit Hindernissen und die grausame Zirkus-Welt während der Wirtschaftskrise in den 30er Jahren, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Bewertung: ★★★★

Dienstag, 5. Juni 2012

Fredrika Gers - Die Holzhammer-Methode


Im Berchtesgadener Land, genauer gesagt am Königssee fällt ein Gleitschirmflieger vom Himmel. Da dieser aus seinem Erfahrungsstand seinen Flieger problemlos in den Griff bekommen hätte, glaubt Hauptwachtmeister Franz Holzhammer nicht an einen Unfall. Doch sein Chef Klaus Fischer möchte sich keinen Rüffel einholen und verweigert somit eine offensichtlich überflüssige Obduktion. Als wenig später eine zweite Leiche als Unfallopfer deklariert wird, beginnt Holzhammer zu ermitteln. Unerwartete Unterstützung erhält er hierbei von Christine, der "zugereisten" Ärztin der zweiten Leiche.

Der Leser wird von der Autorin gleich am Anfang mitten ins Geschehen geworfen, vor wenigen Minuten ist der Gleitschirmflieger am Boden aufgeschlagen. Fredrika Gers lässt den Leser ihre Geschichten aus den verschiedenen Perspektiven von Franz Holzhammer, Ärztin Christine, Bankangestelltem Matthias und einer Unbekannten Person, offensichtlich dem Mörder begleiten. Dadurch erzählt sie auch quasi nebenbei die jeweiligen Lebensgeschichten ihrer Hauptprotagonisten.

Der Krimi ist spannend geschrieben und lässt das Buch mit den titelgebenden, ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden und sympathischen Protagonisten zu einem Pageturner werden. Der einfache und detailgenaue Schreibstil von Fredrika Gers versetzt den Leser regelrecht ins Berchtesgadener Land.

Ein Hingucker ist das rustikal gestaltete Cover mit dem Murmeltier, das man auch in den einzelnen Kapiteln wiederfindet.

Abzüge bekommt das Buch für die manchmal zu sehr überzeichnete Darstellung der Bayrischen Bevölkerung und dem Umstand, dass dem aufmerksamen Leser schon bald der Übeltäter bekannt sein dürfte.

Fazit: Ein gelungener Alpenkrimi, ausnahmsweise mal von einem Nordlicht geschrieben, mit sympathischen Protagonisten, wenigen Schwächen und einigen Schmunzlern.

Bewertung: ★★★★