Mittwoch, 28. November 2012

Rachel Gibson: Gut geküsst ist halb gewonnen


Das steht unter keinem guten Stern: Als sich die Krimibuchautorin Lucy und Detective Quinn das erste Mal begegnen Lügen beide das sich die Balken biegen. Lucy, auf der Suche nach einem Vorbild für ihr nächstes Opfer im aktuellen Roman, gibt sich als Krankenschwester aus. Quinn, der sich als Klemptner und Witwer tarnt, jedoch die Serienmörderin "Breathless" jagt und glaubt in Lucy die Hauptverdächtige gefunden zu haben. Die sofortige körperliche Anziehungskraft zwischen beiden ist regelrecht magisch. Lucy zieht es mehr und mehr zu dem Undercovercop hin und auch Quinn vergisst seine Angst, von Lucy getötet zu werden, denn Lucy ist auf keinen Fall eine Männermordende Irre.

Rachel Gibson schreibt in wunderbar frischem, flüssigem und witzigem Stil. Es ist ein wahrer Genuß, dieses Buch zu lesen. Und leider ist das ganze viel zu schnell wieder vorbei. Die Schlagabtausche und die romantischen Szenen zwischen den sympathischen Hauptdarstellern heizen der Spannung zudem richtig ein. Natürlich ist klar, wohin das ganze führt, doch der Krimianteil in der Geschichte überrascht dann doch noch.
Dies war mein erstes Buch von Rachel Gibson, aber ganz sicher nicht das letzte!

Fazit: Ein flott zu lesender, erfrischender Liebesroman mit Krimianteil. Unbedingt lesen, es war toll!

P.S.: VIELEN DANK Natalie für dieses Buch!

Bewertung: ★★★★★

Sonntag, 25. November 2012

Kerstin Gier: Gegensätze ziehen sich aus (Mütter-Mafia 03)


Die Beziehung von Constanze und Anton wird kompliziert. Anton möchte schnellstmöglich zusammenziehen, mit allen drei Kindern unter einem Dach. Da würde Constanzes Haus aus allen nähten platzen, doch die möchte auf keinen Fall schon wieder ausziehen. Und ein möchte Anton auch unbedingt: Constanzes Eltern kennenlernen! Constanze würde aber lieber sterben...
Wie schön, dass wenigstens eins gut läuft: Die Mütter-Mafia möchte einen Schuhladen eröffnen...

Dieses Buch ist wie schon die ersten beiden Teile genial! Aus Sicht von Constanze Bauer geschrieben muss man ein ums andere mal mit oder über die Hauptprotagonistin lachen. Ihr trockener Humor ist wirklich zum schreien!
Es kommen wieder neue Nachbarn hinzu, die mit der Mütter-Society sympathisieren und somit nicht gerade für Luftsprünge bei Constanze sorgen. Gleich und gleich gesellt sich ja gern...
An Langeweile ist auch in diesem Band in keinster Weise zu denken und ich habe das Buch in wenigen Stunden regelrecht inhaliert.
Ich werde mehr und mehr ein Fan von Kerstin Gier! Ihre Schreibweise ist einfach erfrischend und urkomisch.

Fazit: Ein großartiger 3. Teil der Mütter-Mafia-Reihe, der hoffentlich nicht der letze bleibt.
Absolute Leseempfehlung von mir! Und dazu auch noch der Favoriten-Status!

Bewertung: ★★★★★

Samstag, 24. November 2012

Kerstin Gier: Die Patin (Mütter-Mafia 02)


Constanze arbeitet an der Beziehung zu Anwalt Anton, denn noch ist nicht viel gelaufen zwischen den Beiden. Doch sie hat einen Gegner: Antons Tochter Emily versucht alles, um Constanze von ihrem Vater fernzuhalten. Und das ist nicht ihr einziges Problem: als Patin der streng geheimen Mütter-Mafia ist sie natürlich für ihre Schützlinge Anne, Gitti, Mimi und Trudi verantwortlich. Eben jene schleppen mehr oder weniger schwer zu lösende Probleme heran, denen es sich anzunehmen gilt. In Constanzes turbulentes neues Leben tritt erst mal keine Ruhe ein...

Was habe ich wieder gelacht bei diesem Buch! Es kommen ein paar neue Nachbarn und somit Schützlinge für die Patin hinzu. Dadurch ist an Langeweile in diesem Buch gar nicht zu denken!
Kerstin Gier schreib in ihrem gewohnt flüssigen Stil und ihre Protagonisten sorgen wieder für einige Lacher. Allein das Mütter-Society Forum erheitert jedes Gemüt.

Fazit: Ein super Frauenbuch! Eine großartige Fortsetzung! Jedoch sollte der erste Teil "Die Mütter-Mafia" dringend zuerst gelesen werden!
Absolute Leseempfehlung von mir und ein weiteres Buch für meinen Favoriten-Stapel!

Bewertung: ★★★★★

Kerstin Gier: Die Mütter-Mafia


Constanze Wieschnewski ist wie vor den Kopf gestoßen: Ihr Mann Lorenz will sich nach 15 Jahren Ehe von ihr scheiden lassen. Aus heiterem Himmel. Constanzes Verdacht, ihr Mann habe einen Hirntumor, bestätigt sich leider nicht, und so werden sie und die beiden Kinder Nelly und Julius von Lorenz in dessen Elternhaus ausquartiert. Und das mehr als plötzlich. Constanze versteht die Welt nicht mehr. Und die vor kurzem verstorbene Schwiegermutter auch nicht, denn wie konnte man nur sein Leben lang in einem Albtraum aus Mahagoni-Holz verbringen. Und was hat ihr werter Noch-Ehemann 7 Wochen lang getrieben, als er behauptete, das Haus renovieren zu lassen? Davon war nämlich rein gar nichts zu sehen... 
Constanzes Leben wird nicht einfacher, als sie ein paar Mütter aus Julius' Kindergarten, die alle der Mütter-Society angehören, kennenlernt. Und die Begegnung mit dem Vater der kleinen Emily, den sie fortan "Jaguarmann" nennt, gehört auch eher zu ihren peinlichen Erinnerungen. 
Doch das Leben meint es auch gut mit Constanze, denn es schneien urplötzlich ein paar gute Feen in Form der unterforderten Mimi, der Hebamme und Mutter Anne und der Nachbarstochter Gitti in ihr Haus und somit in ihr leben. 
Es gibt noch einige Überraschungen für Constanze... 

Das Buch ist aus der Perspektive von Constanze geschrieben, wodurch man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Mir hat der flüssige Schreibstil mit viel Humor von Kerstin Gier schon bei ihrer Jugendbuch-Reihe "die Edelstein-Trilogie" sehr gut gefallen. Dies war mein erster Frauen-Roman von ihr. Und ich bin begeistert. Ich musste des öfteren Lauthals über Constanze oder die Ignoranten Mitglieder der Mütter-Society lachen. Ich werde schnellstmöglich die weiteren Teile der Mütter-Mafia lesen. Denn für dieses Buch gibt es von mir eine klare Kauf- und Leseempfehlung! Weiter so Frau Gier!

Bewertung: ★★★★★

Freitag, 23. November 2012

Ann Granger: Mord ist aller Laster Anfang


Meredith Mitchell ist nach jahrelangem Auslandsaufenthalt wieder zurück in ihrer Heimat England. Sie soll an der Hochzeit ihrer Nichte Sara teilnehmen. Doch das kleine Dorf, in dem ihre einzigen Verwandten leben ist nicht gerade freundlich gesotten. Überall herrscht Neid und Zwietracht zwischen den Bewohnern, bei den Alteingesessenen wie den Zugezogenen. Da sollte es nicht wundern, dass Meredith eines Tages die Leiche des jungen Künstlers Philipp Lorrimer und dessen Siamkatze findet. Meredith und Inspektor Markby, Saras Brautführer, beginnen zu ermitteln...

Ann Granger erzählt diese Geschichte aus Meredith Mitchells Sicht. Der Krimi ist einigermaßen flüssig geschrieben, die Spannung lässt jedoch lange auf sich warten. Der Leser muss sich erst ein mal durch gut 100 Seiten Hochzeitsgeplänkel und Vergangenheitsbewältigung kämpfen. Und auch auf die Leiche wartet man bis zur Hälfte des Buches vergeblich. Doch ab dann gewinnt Buch und Geschichte an Fahrt. Die Autorin beschreibt die Schauplätze sehr detailgenau, ich hatte jedoch das Gefühl, dass die Protagonisten dadurch sehr blass bleiben.
Das Ende wiederum hat mich überrascht und trotz des schweren Einstiegs meine Neugierde auf den zweiten Teil geweckt. Ich hoffe, dort geht es früher zu Sache, da man die Hauptprotagonisten dann ja bereits kennt.

Fazit: Durchhalten! Wer die ersten 150 Seiten geschafft hat, wird doch noch mit einem spannenden Kriminalfall belohnt. Ich hoffe auf einen besseren Teil 2.

Bewertung: ★★★☆☆

Samstag, 17. November 2012

Lara Adrian: Tina St. John - Das magische Siegel (Kelch von Anavrin 02)


Drei Monate sind seit den Geschehnissen am Mount Michel vergangen, als Braedon le Chasseur den Stein Calassaar fand und seine Fähigkeiten als Jäger verlor um seine Frau Ariana zu retten.
Es ist Ruhe in das Leben der beiden eingekehrt. Doch Kenrick of Clairmont sucht weiter nach den verbleibenden zwei Steinen des Drachenkelchs. Er macht sich auf den Weg zu seinem alten Freund Randwulf, bei dem er einst, ein Hinweisstück auf den magischen Kelch zurückgelassen hatte. Doch er findet Greycliff Castle verwüstet und niedergebrannt vor. Auch das Siegel, der Grund für seinen Besuch, ist in die Hände der Anhänger Silas de Mortaines gefallen. Kenrick findet eine verwundete Frau, die dem Tode nahe ist und bringt sie auf seine Burg. Doch er ahnt nicht, welches Geheimnis die schöne Haven birgt, als die beiden sich näherkommen...

Während der erste Teil der Reihe "Das Herz des Jägers" aus Sicht Braedons und Arianas geschrieben war, wird der zweite Band aus der Perspektive von Haven und Kenrick erzählt. Lara Adrian, alias Tina St. John, schreibt wie schon im ersten Teil sehr flüssig und angenehm. So habe ich auch dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen, obwohl ich von der Handlung nicht annähernd so eingenommen war wie beim Vorgänger. Zu lange hatte sich alles nur um die Romanze zwischen Kenrick und Haven gedreht. Und die Jagd nach dem Kelch und die Bedrohung durch Silas de Mortaine geriet arg in den Hintergrund. Einzig das Wiedersehen mit Braedon und Ariana und der fesselnde Schreibstil der Autorin hindern mich daran, nicht noch einen Bewertungspunkt mehr abzuziehen.

Fazit: Die Reihe hat wunderbar begonnen, nur leider plätscherte die Handlung in diesem Teil nur so dahin. Das hätte die Autorin sicher besser gekonnt. Hoffentlich nimmt der dritte Teil wieder an Fahrt auf.

Bewertung: ★★★★★

Donnerstag, 15. November 2012

Lara Adrian: Tina St. John - Das Herz des Jägers (Kelch von Anavrin 01)


London 1275: Lady Ariana of Clairmont ist auf der Reise nach Rouen - Frankreich. Sie will ihren Bruder aus monatelanger Gefangenschaft befreien. Ihr Lösegeld ist eine Tasche voller wirrer Aufzeichnungen ihres Bruders Kenrick. Was Ariana nicht weiß: die Dokumente sind von brisantem Inhalt, denn ihr Bruder war auf der Suche nach dem Drachenkelch des mystischen Königreichs Anavrin. Er soll seinem Besitzer unvorstellbaren Reichtum und Macht bescheren.
Noch in England gerät Lady Ariana in Lebensgefahr und der gescheiterte Ritter Braedon le Chasseur rettet ihr das Leben und begleitet sie auf ihren Wegen. Doch kann sie ihm trauen? Der Jäger - le Chasseur - hat viele Geheimnisse und war einst selbst auf der Suche nach dem Kelch...

Wer hier einzig einen historischen Roman vermutet, wird überrascht werden. Den neben einer Romanze kommen auch noch Fantasy-Elemente hinzu.
Lara Adrian, die hier als Tina St. John schreibt, ist dieser Mix wirklich gelungen. Der Wortgewaltige Roman hat mich regelrecht gefesselt. Der flüssige Stil und die greifbare Spannung lassen dieses Buch zu einen Pageturner werden.  Bei dieser Lektüre habe ich jede Unterbrechung (von denen es leider zu viele gab) wirklich bedauert.
Ich habe noch keins der anderen Bücher von Lara Adrian gelesen, aber dieses hier hat mich überzeugt, auch ihre Vampir-Fantasy-Bücher einmal zu lesen.
Außerdem bin ich echt froh, dass Band zwei hier schon bereit liegt, und ich nahtlos zurück ins historische England springen kann. Dort wartet schon ein gesatteltes Pferd um die Suche nach dem Drachenkelch wiederaufzunehmen.

Fazit: Ein wirklich gelungener Genremix von Lara Adrian! Dieses Buch hat mich wirklich überzeugt! Solltet ihr auch unbedingt lesen!

Bewertung: ★★★★★

Meg Cabot: Dein Herzprinz, Prinzessin! (Plötzlich Prinzessin 10)


Knapp zwei Jahre hat Mia nicht mehr Tagebuch geschrieben. Doch statt die angekündigte Abhandlung über die historische Olivenölherstellung Genovias zu schreiben, hat sie einen 400-seitigen Liebesroman geschrieben! Und auch ihr restliches Leben hat die Prinzessin im Griff: eine tolle Clique, Zusagen von zahlreichen Colleges und JP! Der lädt sie auch noch mit großem Pomp zum Abschlussball ein, und genau da kehrt große Liebe Michael aus Japan zurück...

Auch dieser 10. Band der Reihe ist in Mias typisch flapsigem Tagebuchstil gehalten. Mia ist erwachsen geworden und hat mit JP einen treuen Begleiter an ihrer Seite. Nun gilt es für die Prinzessin herauszufinden, ob sie auch glücklich ist. Mehr erzähle ich nicht. Lesen! Das ist eine fürstliche Anordnung! :)

Fazit: Ein großartiges Finale! Dieses Buch habe ich nicht mehr aus der Hand gelegt!

Bewertung: ★★★★★

Meg Cabot: Peinlich, Peinlich, Prinzessin! (Plötzlich Prinzessin 09)


Nicht nur, dass Mias große Liebe Michael nach Japan abgereist ist, und Lilly ihr die Freundschaft gekündigt hat, jetzt taucht auch noch eine böse Website auf, die gemeine Gerüchte über die Prinzessin verbreiten. Mia vergräbt sich zu Hause mit Kater Fat Louie im Bett und fällt in ein tiefes Loch. Doch bereits Eleanor Roosevelt verbreitete den Rat: "Jeden Tag eine mutige Tat". Also lässt sich Mia auf Sachen ein, die sie sonst nie gewagt hätte: Eine Shoppingtour mit Lana Weinberger zum Beispiel. Aber ein Date mit Verehrer JP geht dann doch zu weit. Oder?

Mia trauert um ihre zerstörte Liebe und die zerstörte Freundschaft zu Lilly. Und es ist schön mitzuerleben, wie sie die Situation trotzdem meistert und sich weiterentwickelt und neue Freundschaften schließt, die man in den vergangenen 8 Bänden nicht für möglich gehalten hätte.
Es bleibt weiterhin spannend und Meg Cabot bleibt dem Tagebuchstil treu. Doch in diesem Band erstmals mit einem ernsthafteren Unterton, was Mias Depression anbelangt.

Fazit: Eine großartige Überleitung zum Finalen 10. Band. Die Spannung steigert sich sogar noch. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Meg Cabot: Keine Panik, Prinzessin! (Plötzlich Prinzessin 08)


Vom siebten Himmel auf den Boden der Tatsachen: Traumprinz Michael eröffnet Mia nach den Sommerferien in Genovia, dass er in Japan einen Chirurgie-Roboterarm entwickeln möchte. Ein ganzes Jahr lang! Mia hat nur 5 Tage Zeit, sich etwas einfallen zu lassen, Michael an diesem Vorhaben zu hindern. Doch es gibt jemand, der nicht unglücklich darüber wäre, wenn sein Konkurrent um Mias Gunst weit weg wäre: Ausgerechnet JP!

Prinzessin Mias Tagebuch geht in die 8. Runde. Und hier hat es die Prinzessin wahrlich nicht leicht.
Außerdem bleibt es spannend: Wird Mia Michael zum bleiben überreden? Und was hat JP vor?
Meg Cabot beschreibt diese Geschichte weiterhin in dem locker, flapsigen Tagebuchstil aus Sicht der Prinzessin. Und auch der Spaß kommt nicht zu kurz, denn es wäre nicht Mia, wenn alles Glatt laufen würde...

Fazit: Das 8. Buch der Reihe und immer noch spannend! Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Sonntag, 11. November 2012

Meg Cabot: Susannah - Auch Geister können küssen (Mediator 01)


Die ehemalige New Yorkerin Susannah Simon ist nicht nur äußerlich anders als ihre Mitschüler in der Schule ihres neuen Wohnortes Carmel in Kalifornien. Das Mädchen kleidt sich nicht nur anders, sie kann Geister sehen, mit ihnen sprechen und sie sogar berühren. Für Susannah ist das meist eine nervige Fähigkeit, denn sie kann sich in kaum einem älteren Gebäude aufhalten, ohne einem Geist zu begegnen. Daher wundert es sie überhaupt nicht, dass in ihrem neuen Zimmer ein junger attraktiver Spanier namens Jesse rumspukt. Es wundert sie allerdings schon, dass in der Jahrhundertealten Schule nur der Geiste der kürzlich verstorbenen Heather sein Unwesen treibt. Die jedoch gilt es für die Mittlerin schnell loszuwerden, bevor bei Heathers Racheplänen noch jemand ernsthaft verletzt wird...

Ich verschlinge ja bereits die Plötzlich-Prinzessin-Reihe von Meg Cabot, und hab mich daher riesig gefreut, als ich ausgerechnet dieses Buch in meinem Wichtelpaket hatte. Und ich muss sagen, das Lesen hat sich richtig gelohnt.
Wer Meg Cabot bereits kennt, weiß wie schön einfach und angenehm ihr lockerer und Witziger Schreibstil zu lesen ist. Auch in diesem Buch sind die Seiten wieder nur so dahingeflogen.
Die Protagonisten sind durchweg sympathisch und Susannahs Spitznamen für ihre Stiefbrüder äußerst treffend. Oft genug musste ich bei diesem Buch schmunzeln, wenn die Taffe Susannah wieder einen ihrer ungewöhnlichen Gedankengängen hatte.
Ich will unbedingt mehr davon!

Fazit: Ein großartiger Auftakt zu einer Serie über ein Mädchen, das Geistern auch mal in den Hintern treten kann. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Meg Cabot: Party, Prinzessin (Plötzlich Prinzessin 07)


Ein totales Fiasko bei Schulsprecherin Mia: Sie hat die Schülermitverwaltung in den Bankrott geführt. Somit kann der Ballsaal für die Abschlussfeier nicht gemietet werden und Mia ahnt böse Rache seitens der Abschlussklasse. Ist doch die diesjährige Abschlussballrednerin recht erfolgreich im Kampfsport... Aber Mia wäre nicht Mia, wenn sie nicht einen Ausweg parat hätte. Unerwartet Hilfe erhält sie dabei von Großmutter Clarisse. Doch das sind noch nicht alle von Mias Problemen, nicht nur die Freundschaft der Prinzessin zum smarten JP sorgt für Trouble in ihrer Beziehung zu Traumboy Michael...

Es geht lustig und spannend weiter im 7. Teil der Plötzlich Prinzessin Reihe. Mia wird, mit wenigen Aussetzern, langsam reifer. Der nach wie vor lockere, flüssige und witzige Tagebuchstil dieser Reihe lassen den Leser auch den siebten Band flott durchlesen. Der "Neue" in der Runde lässt auf jeden Fall keine Langeweile aufkommen. Ich fühlte mich wieder großartig unterhalten und mehrere Lacher blieben auch hier wieder nicht aus.

Fazit: Eine weitere spannende Fortsetzung der Reihe um Prinzessin Mia aus Genovia.

Bewertung: ★★★★★

Samstag, 10. November 2012

Elfie Ligensa: Mittsommersehnsucht



Mit diesem Anblick hätte die junge deutsche Ärztin Andrea nicht gerechnet, als sie unangemeldet drei Wochen früher als geplant ihren Umzug ins Norwegische Bergen vollzog: Ihren Verlobten Jonas im Bett mit einer jugendlichen Schönheit, vertieft in ein wildes Liebesspiel.
Ihre spontane Flucht führt sie geradewegs in die Arme von Taxifahrer Bengt, der sich der schluchzenden Frau sofort annimmt und ihr einen Platz auf dem Hurtigrutenschiff "Midnastol" verschafft. Eine ungewisse Zukunft steht Andrea bevor, doch erst einmal ist sie froh, weg von Jonas zu sein und ein paar Tage in dem wunderbaren Land durchatmen zu können. Die Ärztin schließt auf der Kreuzfahrt Freundschaften und begegnet dem geheimnisvollen Ole mit seiner todkranken Enkelin Kim, und auch ihre beruflichen Fähigkeiten werden mehr als einmal dringend gebraucht...
Die Geschichte um die auswandernde junge Ärztin Andrea beginnt gleich fulminant mit deren Auffinden von Jonas und seiner jungen Geliebten. Die einfache und dennoch bildhafte Sprache lassen das norwegische Bergen und die Midnastol vor dem geistigen Auge Wirklichkeit werden. Auch die Spannung wird sofort aufgebaut, und ich wollte unbedingt erfahren, wie es Andrea auf dem Schiff ergeht, wie es mit Jonas weitergeht, und was es mit ihren Gefühlen auf sich hat. Die Autorin versteht es also, die Neugierde des Lesers zu wecken. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen.  
Die Hauptprotagonistin Andrea war mir, wie auch die meisten Nebendarsteller, auf Anhieb sympathisch. Irritiert hatte mich, dass in Elfie Ligensas Beschreibung wirklich alle Männer an die 2 Meter groß und attraktiv sind. Auch hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin zu viel in zu wenig Seiten gesteckt hatte und sich daher für einige Stellen nicht genug Zeit bzw. Seiten genommen hatte. Für die Geschichte hätten diesem Buch 100 Seiten mehr nicht geschadet. Daher der Punktabzug.
Im Frühjahr war ich selbst auf einer Kreuzfahrt in Norwegen und habe mich sofort in das Land verliebt. Es ist wirklich toll dort, und Elfie Ligensa hat mich in ihrem Buch mit auf eine gedankliche Reise zurück in dieses raue, aber wunderschöne genommen.

Fazit: Bis auf wenige Schwächen eine tolle Lektüre aus meinem Traumland Norwegen. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★


Freitag, 2. November 2012

Halloween-Wichteln

Hier gibt noch die Bilder vom Entwichteln:

Ich hatte eine ganz tolle Wichtelmama :-)

DANKE LIEBE STEFFI! :*







Cody McFadyen: Die Blutline (Smoky Barrett 01)


Leiterin des CASMIRC Los Angeles, Special Agent Smoky Barrett hat einen wahren Alptraum hinter sich. Sechs Monate zuvor ist ein Serienmörder, den sie gerade jagte, bei ihr eingebrochen und hat ihre Familie getötet und Smoky für immer gezeichnet. Doch nun ist sie zurück, denn ein anderer Abschaum hat ihre beste Freundin getötet und ihr deren verstörte Tochter hinterlassen. Und der Täter, angeblich ein direkter Nachfahre von Jack the Ripper, hat es nicht nur auf "Huren" sondern außerdem auf Smoky und ihr Team abgesehen, denn er sieht Smoky als seinen persönlichen Inspektor Abberline...

Cody McFadyen hat sich mit Smoky Barrett eine Art Super-Agentin geschaffen. Er bringt dem Leser ihre Geschichte wortgewandt, flüssig und spannend näher. Seine Beschreibungen ließen sofort eine Art Film in meinen Gedanken ablaufen und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Die Protagonisten um Smoky waren auch alle sympathisch, nur leider fand ich alle irgendwie ZU perfekt. Die wunderschöne Callie, den sanften Riesen Alan und die Übermutter Elaina... Das war mir doch eine Spur zu viel.
Das Ende war mir auch etwas zu verworren. Doch das muss jeder für sich selbst herausfinden...

Lange bin ich um diese Reihe herumgeschlichen, und lange stand dieser Teil schon ungelesen im Regal, ausgeliehen von einer Freundin. Nun endlich habe ich mich rangetraut. Denn viele haben geschwärmt davon und gleichzeitig davor gewarnt, dass diese Bücher unglaublich heftig seien.
Nun muss ich sagen: Ja es war gut, eine dermaßen gekennzeichnete und kaputte Ermittlerin bei mir auch noch nie da. Aber irgendwie fehlte mir etwas. Vielleicht hatte ich auch nur eine zu hohe Erwartung von dem Buch. Daher gibt es von mir ein gut. Für ein außergewöhnlich hat es leider nicht gereicht. Mal sehen, wie es mit dem 2. Teil läuft.

Fazit: Ein äußerst spannender Thriller mit einem wirklich grausamen Bösewicht der die Hauptermittlerin persönlich involviert. Für Thrillerfans ein muss.

Bewertung: ★★★★