Montag, 25. Februar 2013

Kresley Cole: Nacht des Begehrens (Immortals After Dark 01)


Lachlain, König der Werwölfe, war 150 Jahre im immerwährenden Feuer gefangen gehalten worden. Von den Vampiren dazu verdammt, unzählige Male in den Flammen zu sterben hielten ihn nur seine Rachepläne und der Gedanke an seine zukünftige Gefährtin bei Verstand. Als er sie nach seiner Flucht in Form der ängstlichen und zurückhaltenden Emmaline findet, ist er außer sich vor Wut: das Schicksal hat ihm ausgerechnet eine Angehörige seiner schlimmsten Feinde aufgebürdet. Denn Emmaline ist halb Vampir und so gar kein Fan des unbeherrschten Lykaes, der sie auf seine Burg in Schottland entführt...

Im Auftakt zu Kresley Coles "Immortals-After-Dark"-Reihe kommt so einiges an übernatürlichen Lebewesen auf den Leser zu. Denn hier kommen nicht nur Vampire und Werwölfe zu Wort, es gibt auch Ghule, Geister, Hexen und Walküren. Doch diese Vielfalt macht das Buch keines Wegs unübersichtlich, denn hauptsächlich Konzentriert sich die Autorin ganz auf Emmaline und Lachlain. Die schüchterne Emma wuchs mir sofort ans Herz. Und auch der ungehobelte Lachlain hat sich seinen Platz darin schnell erkämpft.
Flüssig, unverblümt und äußerst Spannend erzählt, ließ mich diese Geschichte nicht mehr los. "Nacht des Begehrens" ist eins der Bücher, über die man prima die Zeit vergisst, denn die Autorin lässt den Leser zwischen den Kapiteln nicht oft durchatmen. So habe ich Emmas und Lachlains Geschichte wie im Fluge verschlungen.
Wie Titel und Cover schon aussagen, ist der Fanasy-Roman mit einer guten Prise Erotik gespickt. Und zwar meiner Meinung nach in genau der Richtigen Menge.

Fazit: Ein Buch das sich super flüssig und flott lesen lässt und Lust auf Mehr von Kresley Coles Mysthischen Wesen macht. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Donnerstag, 21. Februar 2013

Cody McFadyen: Ausgelöscht (Smoky Barrett 04)


Dass Callies Hochzeit ein denkwürdiges Ereignis wird, war allen Beteiligten klar. Doch was während der Trauung wirklich geschah, ließ allen das Blut in den Adern gefrieren: Erst erhält Smoky eine rätselhafte SMS in der jemand Behauptet, er habe ein Geschenk für sie, und nur wenige Augenblicke später wird eine Frau vor den Augen der Hochzeitsgesellschaft aus einem Auto geworfen. Die Frau ist nackt und schreit wie am Spieß. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Heather Hollister handelt, die mehr als sieben Jahre vermisst wurde. Als kurz darauf weitere Opfer gefunden werden, die ausnahmslos einer Lobotomie unterzogen wurden, erschließt sich dem Team um Special Agent Smoky Barrett ein grausames Bild: Jemand hat dafür gesorgt, dass narzisstische Männer von ihren ungeliebten Frauen befreit werden...

Ein Wiedersehen mit alten Freunden: mit von der Partie im 4. Teil um die Ausnahmeermittlerin Smoky Barrett sind bereits liebgewonnene Figuren wir Tommy, Bonnie, Alan, Callie und Kirby. Und natürlich auch der undurchsichtige James. Schön ist es mitzuerleben, dass sich die Beziehung zwischen Tommy und Smoky weiterentwickelt hat. Hier gibt es auch noch die ein oder andere Überraschung für den Leser.
Auch dieses Buch ist wieder spannend und kurzweilig geschrieben. Smoky und ihrem Team beim Ermitteln über die Schulter zu sehen, war wieder ein schönes Erlebnis. Dennoch hat mich dieses Buch nicht ganz so gefesselt wie seine beiden Vorgänger. Nichts desto Trotz hoffe ich, dass der Autor es irgendwann mit einem 5. Teil über Smoky wieder gutmacht.
Cody McFadyen bleibt seiner Linie treu, den Leser ganz vorne abzuholen. Zum Glück nicht ganz so ausgeprägt wie in Band 2 und 3, dennoch würde ich Smoky-Einsteigern empfehlen, ihre Geschichte der Reihe nach zu lesen.

Fazit: Ein solider und ausgeklügelter Thriller, der jedoch nicht ganz an Teil 2 und 3 der Reihe heranreicht. Eine Leseempfehlung gibt es trotzdem. Das Ende lässt auf einen 5. Teil und somit einer erneuten Steigerung hoffen.

Bewertung: ★★★★

Samstag, 16. Februar 2013

Paige Toon: Du bist mein Stern


Meg Stiles kann es kaum fassen: Von ihrer Chefin als die "beste Persönliche Assistentin die ich je hatte" empfohlen, ist sie gerade auf dem Weg ihren neuen Job bei Rockstar Johnny Jefferson in L.A. anzutreten. Da sie sich in der Szene so gar nicht auskennt und Kylie Minogue eigentlich lieber mag, überrascht es Meg selbst am allermeisten, dass sie sich in ihren äußerst attraktiven Chef verknallt. Doch der "Bad Boy" ist bekannt für seine Sex- und Alkoholexzesse, was Megs (Arbeits-) Leben nicht gerade einfach gestaltet...

Ich habe bereits viel gutes über Paige Toon gehört und gelesen. Somit ging ich mit entsprechend hohen Erwartungen an dieses Buch heran. Mit großer Freude kann ich berichten, dass mich die Autorin auf keiner Seite enttäuscht hat.
Ihre Protagonistin Meg, aus deren Ich-Perspektive man diese Geschichte erlebt, ist auf den Ersten Blick sympathisch und ich habe mit ihr gelacht, gelitten, geweint und gejubelt. Die andere Hauptperson Johnny ist wirklich ein böser Junge, doch auch ihn habe ich sofort gemocht.
Paige Toon schreibt so angenehm flüssig, spannend und emotional, dass ich dieses Buch an nur einem Nachmittag ausgelesen hatte. Es hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
Es gesellt sich somit eine weitere Autorin auf meine Lieblings-Hitliste, denn "Johnny be good" (englischer Originaltitel) war garantiert nicht das letzte Buch von Paige Toon.

Fazit: Ein großartiger Chick-Lit Roman, der bereits nach der Hälfte seinen Platz auf meinem Favoriten-Stapel verdient hat. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Valentinswichteln 2013

Gestern Abend war es wieder so weit: das Entwichteln unseres Valentinstagswichteln stand an.

Gegen 22:00 war ich endlich dran und habe ein wahres Überraschungspaket ausgepackt! Zum Glück war es kein Kochtopf, wie es die Verpackung vermuten ließ ;-)

EIN RIESEN DANKE NOCHMAL AN MEINE WICHTELMAMA NATALIE! DAS PAKET IST DER WAHNSINN!!!

Hier die Bilder meines Päckchens:









Drin war:
- ein Windlicht
- Winterliches Badekonfekt (Orange-Zimt-Duft)
- Vanille-Gold Badekaviar
- Winterduft Tee (Teebeutel in Herzform) 
- Schokoladen-Trüffel in Zartbitter
- 3 Lesewürmer in Rot, Grün und Braun
- ein flauschiges Lesezeichen (mit roter Nase :-)  )
- Sonnenblumen-Lesezeichen
- 3 Bücher:
     Katie MacAllister: Blind Date mit einem Vampir
     Lori Handeland: Wolfskuss
     Carrie Vaughn: Midnight Hour - Die Stunde der Wölfe




Freitag, 15. Februar 2013

Sarah Addison Allen: Mein zauberhafter Garten


Im kleinen Städtchen Bascom, North Carolina, tragen sich merkwürdige Dinge zu. Die Clarke-Frauen hatten immer schon eine starke erotische Anziehungskraft, die Hughes-Männer heirateten immer schon ältere Frauen... Und die Waverleys waren von jeher immer etwas seltsam. Vor allem ihr Garten, in dem sich ein Apfelbaum befindet, der ein Eigenleben zu besitzen scheint. Und Claire Waverley besitzt zudem noch ein ungewöhnliches Pflanzenwissen, sie vermag mit Blumen in ihren Rezepten die Menschen zu verzaubern. Sie ist eine Eigenbrötlerin, die erst beginnt aufzutauen, als ihre lange Abwesende Schwester Sydney wieder in Bascom auftaucht...

Ich bin sehr zwiegespalten beim Bewerten dieses Buches. Die Story an und für sich und die Charaktere waren eine gute Idee. Die Umsetzung kam mir aber etwas unüberlegt, unstrukturiert und zum Ende hin hektisch vor. Auch eine gewisse Tiefgängigkeit sucht man vergebens in den wenigen Seiten.
Einer der wenigen Pluspunkte: der flüssige und angenehme Schreibstil der Autorin.
Sarah Addison Allen hätte hier gerne noch mindestens 100 Seiten mehr in ihre Geschichte investieren können um den Leser mir ihrer zauberhaften Idee auch verzaubern zu können.
So ist der Roman nur eine schnelle Lektüre für zwischendurch, die sicher nicht lange im Gedächtnis hängenbleibt, da hierfür einfach zu wenig in den ersten 200 Seiten und zu viel in den verbleibenden 80 Seiten passiert...
Ein dicker Minuspunkt für den Verlag: Die auf dem Buchrücken angedeuteten Ereignisse treten entweder sehr spät oder gar nicht auf. Von einem Plan den die Schwestern schmieden ist in der Geschichte so gar keine Rede!

Fazit: Falsche Informationen auf dem Klappentext verwirren den Leser und schüren Erwartungen, die das Buch einfach nicht halten kann. Eine tolle Idee, die schlecht umgesetzt wurde. Keine Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★☆☆☆

Dienstag, 12. Februar 2013

Cody McFadyen: Das Böse in uns (Smoky Barrett 03)


Lisa Reid, ehemalig Dexter, Transsexuelle Tochter des Texanischen Gouverneurs - Präsidentschaftskandidaten und vertrauten des amtierenden Präsidenten wird nach einem Flug von Texas nach Virginia auf ihrem Sitz tot aufgefunden. Da es sich um einen Fall von äußerster Dringlichkeit und Vertraulichkeit handelt, wird Smoky hinzugerufen. Wenig später wird eine weitere Leiche aufgefunden: Rosemary Sonnenfeld - Ex-Drogensüchtige und Ex-Prostituierte - die mithilfe der Kirche auf den Rechten Weg zurückgefunden hat. Der Täter hat bei beiden Opfern keine Spuren außer einem laufend nummerierten Kreuz hinterlassen. Eine Verbindung zur katholischen Kirche kann somit nicht mehr ausgeschlossen werden. Und dann benutzt der Täter auch noch das World Wide Web um seine Taten öffentlich zu machen...

Nach einem für mich eher schwächlichen ersten Teil, und einem grandiosen zweiten Teil kann Cody McFadyen mich nun endgültig von seiner Starermittlerin Smoky Barrett überzeugen. Smoky und ihre Kollegen kämpfen immer noch mit den Kratzern im Lack, die sie sich bei den letzten Fällen zugezogen haben, doch alle - auch James - entwickeln sich weiter.
Nicht nur Bonnie sorgt in diesem Teil für eine Überraschung. 
Der Autor hat wieder einen großartig beschriebenen Fall für das Team um Smoky erfunden, der sowohl das Medium Internet und die katholische Kirche (und auch deren Verfehlungen) miteinbezieht. 
Spannend und flüssig erzählt, hätte ich dieses Buch sicher in kürzester Zeit verschlungen, wäre ich nicht so oft abgelenkt worden.

Fazit: Ich werde doch noch Fan von Smoky Barrett! Auch diesen Teil fand ich top! Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

Montag, 4. Februar 2013

Ursula Poznanski: Saeculum


Als Medizinstudent Bastian aus gutem Hause die Einladung erhält, bei einem Mittelalter-Rollenspiel teilzunehmen, weiß er noch nicht, auf was er sich einlassen wird. Seine neue Bekanntschaft Sandra kann ihn nicht auf alles vorbereiten. Denn nicht nur, dass er alles das nicht mit dem 14. Jahrhundert zu tun hat (seine Brille eingeschlossen) zurücklassen muss: Auf dem verlassenen Ort des Geschehens liegt offenbar ein Jahrhunderte alter Fluch, der sich nun zu bewahrheiten schein. Und so wird ein harmloses Spiel zu einer Verzweifelten Suche nach einem Ausweg...

Ich bin immer noch ganz geplättet von dem Buch. Ursula Poznanski wirft ihre Leser förmlich in eine Mittelalterliche Welt voller Spannung und Überraschungen. Das Buch ist so bestechend flüssig und packend geschrieben, dass ich es mehr verschlungen als gelesen habe. Jede Unterbrechung habe ich bedauert. Die kurzen Kapitel des wahrlich düster gestalteten Buches ließen mich nur noch mehr an dem Buch kleben.
Die wahnsinnige Vielfalt der Gefühle, mit denen die Autorin den Leser bombadiert haben mir fast den Atem genommen.
Bastian, den der Leser meist begleiten darf, ist sofort sympathisch und authentisch. Jeder Leser kann sofort verstehen, dass er sich aufgrund der Schwärmerei für Sandra für die Teilnahme an der Convention der Mittelalter-Gruppe "Saeculum" begeistert hat.
Mein einziges Manko an der Geschichte waren die mir unzureichenden Beschreibungen der Orte. Hier hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht, denn dann wäre mein Kopfkino noch etwas besser in Schwung gekommen.

Fazit: Ein irre rasantes Buch. Auf förmlich jeder Seite passiert etwas! Eine tolle Leseerfahrung, die ich natürlich vorbehaltlos weiterempfehlen kann. Volle Punktzahl ist dem Buch auch sicher, für den Favoritenstatus reicht es leider nicht ganz.

Bewertung: ★★★★★