Samstag, 25. Januar 2014

Inka Loreen Minden: Caprice 01 - Heiße Tage, Geile Nächte



BLITZ-Journalistin Sophie Caprice lässt nicht anbrennen. Sex ist für sie wie Hände schütteln, erzählt Mann sich. So auch in Saint-Tropez, wo sie mit ihrem Fotografen John eigentlich einen Skandal-Rapper interviewen soll...

Schon der Titel der monatlich erscheinenden Fortsetzungs-Reihe um Sophie und ihre Mitbewohnerin Maren deutet darauf hin, dass es hier zur Sache geht. Die Erotik, zum Teil a la Christian Grey, steht hier klar im Vordergrund. Und trotzdem lässt hinter dem "Zugpferd" immer wieder mal eine Handlung durchblicken.
Die Sexszenen passen zu meist, wirken aber in ein paar Ausnahmefällen einfach "too much", wie z.B. die Sache mit Mac Teek vor der BLITZ-Redaktion.
Inka Loreen Mindens Schreibe ist flüssig, sehr direkt und spannend. Mal sehen, wie sich die Reihe entwickelt, denn jeder Teil um die beiden unersättlichen Frauen wird von einer anderen Autorin geschrieben.

Fazit: Definitiv ein "rote Ohren" Buch, das für den Anfang und für Zwischendurch seine Sache ganz gut macht. Etwas mehr Handlung wäre wünschenswert gewesen. Daher nur 3 Fuxxis für den Auftakt.

Bewertung:




Patrick Rothfuss: Die Furcht des Weisen 1 (Königsmörder-Chronik 02)


Ich bin Kvothe der Blutlose, Kvothe der Arkane und Kvothe der Königsmörder. Ihr habt womöglich schon von mir gehört.

Der hochintelligente Kvothe studiert mittlerweile als Re'lar an der Universität und bestreitet seinen Lebensunterhalt nebenher mit Musik und Arbeiten im Handwerkszentrum. Doch sein größter Wunsch bleibt ihm nach wie vor verwehrt: Zugang zur umfangreichen Bibliothek, den er vor allem benötigt, um mehr über die Mörder seiner Eltern zu erfahren.
Doch Kvothe hat sich in der Universität nicht nur Freunde geschaffen, sondern auch zahlreiche und vor allem mächtige Feinde...

Am zweiten Tag erzählt Kvothe dem Chronisten weiter aus seinem Leben auf der Universität und vor allem von einem gesetz- und morallosen Komplott gegen ihn, das er nur mithilfe seiner Freunde unterbinden kann. Außerdem ist Kvothe gezwungen, die geliebte Lehrstätte zu verlassen, was ihn allerdings seinen Racheplänen gegen die Chandrian näherbringt.

Ganz nach dem Vorbild des ersten Teils "Der Name des Windes" ist auch der Nachfolger kein Leichtgewicht. Im Gegensatz zu der Leichtigkeit, mit der Patrick Rothfuss mit Kvothes Geschichte seine Leser in den Bann zieht. Kaum angefangen, mag man auch dieses Buch nicht mehr zur Seite legen. Der Autor hat in Sachen Spannung keine Lücken offen gelassen, und die flüssige Schreibe tut ihr übrigen dazu, dieses Buch schnell zum Pageturner werden zu lassen.
Kvothe ist nach wie vor ein sympathischer und interessanter Weggefährte auf diesen knapp 900 Seiten.
Schade nur, dass das Buch in zwei Teile gespalten wurde, so entsteht zwangsweise zu einem ungünstigen Zeitpunkt eine Unterbrechung für die, die den zweiten Teil nicht schon zur Hand haben.

Fazit: Absolute Leseempfehlung! Eine wirklich gelungene Fortsetzung, die dem grandiosen Auftakt in nichts nachsteht!

Reihenfolge:
01. Der Name des Windes
02. Die Furcht des Weisen - Teil 1
03. Die Furcht des Weisen - Teil 2

Bewertung:

Freitag, 24. Januar 2014

Ian Rankin: Schöne Bescherung



Zwei Kaufhausdiebinnen mit Rollstuhl, ein Taschendieb der bevorzugt hilflose Menschen ausraubt und ein ausgebüchster Mafiosi. John Rebus und seine Kollegin Siobhan werden kurz vor Weihnachten also keinesfalls der Langeweile in die Hände fallen. Wie man sieht ist kriminalistisch viel los in Edinburgh um die Jahreszeit...

Ein Klitzekleiner Weihnachtskrimi, der aber eigentlich alles hat, was man braucht: einen findigen Ermittler samt Partnerin, scheinbar gewiefte Kriminelle und ein paar Weihnachtsmänner.
John Rebus klärt das ganze schnell und geschickt auf, er hat ja nur 15 Seiten Zeit ;-)
Der Schreibstil seines Schöpfers kommt einem daher zumindest in diesem Büchlein Streckenweise überhastet und lieblos vor. Allerdings kann ich keine Vergleich ezu anderen John-Rebus-Büchern ziehen, ich hatte hier zum ersten Mal das Vergnügen mit dem Ermittler.

Fazit: Für zwischendurch ganz okay, dieser Weihnachtskrimi. Mehr als 3 Fuxxis gibts von mir jedoch nicht.

Bewertung:

Donnerstag, 16. Januar 2014

Dietrich Faber: Toter geht's nicht (Henning Bröhmann 01)


Henning Bröhmann ist kein typischer Polizist. Seinen Beruf übt der Vogelsberger Kriminalhauptkommissar nicht undbedingt aus Überzeugung aus, allgemein ist er eher ein gemütlicher und ruhiger Mensch. Umso schlimmer für Henning, dass ihn plötzlich wie aus heiterem Himmel seine Frau verlässt, und quasi im gleichen Augenblick ein Mordopfer nahe des Faschingsumzuges gefunden wird. Das Opfer ist als Sensenmann verkleidet. Der Tote Tod. Toter geht's eben nicht...

Dietrich Faber, eigentlich ja Kabarettist, präsentiert hier einen humorvollen Krimi, der den Leser einige Male zum Lachen bringt. Sein Hauptkommissar ist ein antriebsloser Enddreißiger, der in den Polizeiberuf halt so reingerutscht ist. Dass er es zum Kriminalhauptkommissar geschafft hat, ist weniger der Verdienst hervorragender Ermittlungsarbeit, sondern mehr den Kontakten seines Vaters zuzuschreiben. Als er dann plötzlich auch noch allein mit Kindern und Hund dasteht, muss er über sich hinauswachsen. Was ihm eine pubertierende Tochter Melina und der kleine Laurin nicht unbedingt leicht machen. Und auch Markus, der Kollege hinter dem Henning sich bisher prima verstecken konnte, fällt auf einmal aus...
Allgemein sind die Protagonisten sehr sympathisch, ausgenommen Teichner, aber davon dürft ihr euch selbst ein Bild machen ;)
Der Kriminalfall bleibt bis zum Schluss spannend und hat noch eine Überraschung parat.

Der flüssige, direkte und augenzwinkernde Schreibstil machen einfach Spaß und lassen Langeweile erst gar keine Chance. Der Autor serviert nicht nur Krimifans eine gute Story und tolle Hauptcharaktere die herrlich unkonventionell und erfrischend sind.

Fazit: Mal ausnahmsweise kein Ermittler aus Leidenschaft, aber dafür mit einigen Lachern. Diese Reihe ist es definitiv Wert, weiterverfolgt zu werden. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung:

Sonntag, 12. Januar 2014

Louise Bagshawe: Diamonds - Wer Luxus will muss listig sein


Die vier Chambers-Frauen sind in London legendär: Juno - die Stilbewusste, Athena - die Wissbegierige, Diana - das Partygirl, Venus - die Sexbombe. Doch nicht nur ihre Namen sind göttlich, die Frauen verfügen auch über ein göttliches Einkommen. Jede von ihnen bekommt jährlich ein halbe Million Pfund vom schwerreichen Onkel Clement und sie müssen sich dafür nur zwei Wochen ihm Jahr in seinem Anwesen auf den Seychellen einfinden, denn Clement geht Familie und Tradition über alles, bis er seinen Nichten eines Tages seine Blutjunge Verlobte vorstellt, die das Chambers-Vermögen für sich beansprucht...

Erst auf den zweiten Blick ein interessanter Plot, denn schon bald wird der Leserin klar, dass Onkel Clement sein eigenes Spiel treibt. Und zwar nicht nur mit seinen Nichten, auch mit seiner vermeintlichen Verlobten.
Anfangs wirken die weiblichen Hauptdarsteller recht oberflächlich und seicht. Doch das habe ich auch gar nicht anders erwartet. Damen der höheren zehntausend haben nun mal diesen Ruf und müssen ihm auch gerecht werden.
Nach und nach erfährt man aber die Hintergründe, warum eine jede ist wie sie ist. Und erlebt anschließend wie sich eine jede der vier Chambers-Frauen weiterentwickelt und um die Unabhängigkeit kämpft.
Bai-Ling, die künftige Stieftante jedoch bleibt etwas außen vor. Lange macht die Autorin der Leserschaft lange Zähne, was die Vergangenheit der Dame angeht, die dann doch recht unspektakulär ausfällt. Auch ihr Hass den Chambers-Frauen gegenüber ist für mich nicht recht nachvollziehbar.

Die Geschichte an sich ist spannend und abwechslungsreich gestaltet. Man begleitet die verschiedenen Darsteller aus der Vogelperspektive und bekommt so schnell einen guten Draht zu beinahe jeder von ihnen. Meinen Lesefluss haben jedoch viele Rechtschreib- und Grammatikfehler gestört. Man hatte zeitweise den Eindruck, das Lektorat hat hier nur oberflächlich "drübergelesen". Dafür gibts nochmal einen Extrapunkt Abzug.

Fazit: Eine lustige und spannende Frauenlektüre für zwischendurch, die sich flott lesen lässt. Für die Übersetzung kann die Autorin zwar nichts, doch das Gesamtbild wird dennoch gestört.

Bewertung:

Kirsten Rick: Ernas kleines Weihnachtswunder


Dieses kleine ebook beinhaltet vier Geschichten von Weihnachtsmuffeln, die letztendlich doch dem Zauber des Heiligabends verfallen:
Erna und ihre trächtige Hundedame Maria, eine Studentin und ein Weihnachtsmann, eine Familie, die ein unkonventionelles Weihnachtsfest feiert und Arnold, der sein Herz an eine Schlange verlor...

Die ersten beiden Kurzgeschichten sind noch liebevoll geschrieben und zudem lustig und spannend erzählt. Die beiden anderen jedoch riefen bei mir so gar keine Begeisterung hervor. Ganz unten auf der Rangliste liegt Arnold und seine Schlange. Dafür gabs nur Kopfschütteln meinerseits.

Für diese durchwachsene Auswahl an Weihnachtsgeschichten gibts leider auch nur mäßige Punkte.

Fazit: Ein Vorweihnachtsbuch, das man nicht wirklich gelesen haben muss. Da hatte ich schon weitaus besseres in der Hand.

Bewertung:

Abby Clements: Plätchen unter dem Mistelzweig


Auch in diesem Jahr läutet das kleine Dorf Skipley die Weihnachtstage mit einem Backwettbewerb ein. Konditorin Kate hofft auf Entdeckung durch den berühmten Fernsehkoch-Juror, Racel möchte einmal im Leben etwas gewinnen, Bea ist nur aus Tradition dabei und John backt eine ausgefallene Torte um einer ganz bestimmten Frau zu imponieren.
Doch offensichtlich hat jemand die köstlichen Beiträge manipuliert. Doch wer würde so etwas ausgerechnet einen Tag vor Heiligabend tun?

Ein kurzes Büchlein mit einer seichten Geschichte, die die Autorin auch noch unspektakulär und teilweise sogar lieblos erzählt.
Vielleicht muss man aber auch erst das Buch "Kuss unter dem Mistelzweig" von Abby Clements gelesen haben um besseren Zugang zur Geschichte zu haben. Denn offenbar macht man hier Bekanntschaft mit den Protagonisten aus dem Buch.
Die Darsteller bleiben aber zumindest in diesem e-Short blass und ohne erkennbare Tiefe.

Eine nette Idee ist jedoch die Auswahl an Rezepten des Backwettbewerbs im hinteren Teil des Büchleins.

Fazit: Eine zähe Vorweihnachtsgeschichte die auf den wenigen Seiten nicht begeistern kann. Schade.

Bewertung:

Samstag, 4. Januar 2014

Susan Beth Pfeffer: The Dead and the Gone (Moon Crash Series 02)


Alex Morales' Leben ist geprägt von seinem Streben nach einem Stipendium und einem Studienplatz auf einer renommierten Universität. Er geht gerade seinem Job in einem Pizzarestaurant nach, als auf einmal der Fernseher dunkel wird. Es ist der 18. Mai und der Asteroid hat gerade den Mond aus seiner Umlaufbahn katapultiert. In Alex' Heimatstadt New York bricht das Chaos aus und der siebzehnjährige muss sich plötzlich alleine um zwei jüngere Schwestern kümmern...

Im 2. Teil der Moon-Crash Reihe von Susan Beth Pfeffer begleitet man die Morales-Kinder in New York. Es gibt erst mal keinen Zusammenhang mit Mirandas Familie in Pennsylvania, die ja bereits aus dem 1. Teil bekannt sind. Einzig die Tatsache dass ein Asteriod im Mond eingeschlagen hat, verbindet die beiden Bände miteinander.
Alex geht etwas blauäugig an die Sache heran, zumindest kommt das dem Leser, der um die Naturkatastrophen weiß, die da im Anmarsch sind so vor. Die Hoffnung auf baldige Rückkehr der Eltern ist wohl zu groß, doch die drei Geschwister sind erst einmal auf sich alleine gestellt.
Alex ist sofort sympathisch, auch wenn man den Jungen manchmal schütteln und zur Vernunft bringen möchte.
Bei seinen jüngeren Schwestern Briana und Julie bin ich zwiegespalten. Die Kleine, Julie, mausert sich im Lauf der Geschichte zu einer starken und überraschend cleveren Begleiterin. Bri jedoch, in die Alex eigentlich mehr Vertrauen hat, wird mit Fortschreitender Seitenzahl immer nerviger. Ihre übertriebene Frömmigkeit und Naivität was das Schicksal der beiden Eltern betrifft, störten mich manchmal schon sehr. Aber die Amerikaner sind da eben... speziell.
Der Spannende und direkte Stil und das einfach gehaltene Englisch lassen das Buch trotz Fremdsprache locker flockig weglesen. Dieses Mal wird die Geschichte nicht als Tagebuch erzählt, aber das hätte ich auch nicht erwartet. Denn welcher Junge schreibt schon Tagebuch??
Das Buch endet zwar nicht mit einem Cliffhanger und man könnte das getrost so stehen lassen, aber da ist bei mir schon noch eine gewisse Neugierde darauf, wie es mit Alex und seinen Lieben weitergeht. Und auch, ob man von Miranda und ihrer Familie noch mal was "hört"...

Reihenfolge:
01. Life as we knew it
02. The Dead and the Gone
03. This World we live in
04. Shade of the Moon

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung der etwas anderen Art. Ganz vom Hocker gerissen hat mich auch der 2. Teil der Reihe nicht. Aber die Autorin kann sich ja noch steigern.
Eine Leseempfehlung spreche ich für dieses Englische Buch aber gerne aus.

Bewertung:

Donnerstag, 2. Januar 2014

Christoph Marzi: Somnia (Uralte Metropolen 04)


Scarlet Hawthorne findet sich eines Nachts ohne Erinnerungen im Battery Park New Yorks wieder. Ihr Name ist alles, an das sie sich erinnern kann. Tödliche Wendigo nahen bereits im Dunkeln heran, als sie von Mistress Anthea Atwood gerettet wird. Gemeinsam mit ihrer Helferin und deren Mündel Jake macht sich Scarlet auf die Suche nach ihren Erinnerungen und fördert erstaunliches zutage...

Vieles, das Christoph Marzi im 4. Teil seiner Leserschaft serviert überrascht nach drei Großartigen Büchern seiner Uralten Metropolen Reihe so gar nicht. Von den Whitechapel-Aufständen und der Revolte in London 10 Jahre zuvor wissen wir auch bereits aus Lycidas, Lilith und Lumen. Dass nun erneut Kinder verschwinden, dieses Mal in der Millionen-Metropole New York führt uns bald zu altbekannten Verdächtigen.
Das gesamte Buch umfasst erzählerisch nur wenige Tage, und zieht sich am Anfang leider ziemlich. Am rasant geschilderten Ende bleibt der Leser leider unbefriedigt zurück. Einzig das Aufeinandertreffen mit ein paar der "alten" Protagonisten macht das Buch zu einem nice-to-read für Fans der Reihe.
Erzählt ist die Geschichte Scarlet Hawthornes dieses Mal in gleicher Manier wie schon die Bücher um Emily Laing. Wobei hier Mistress Atwood die Rolle des Erzählers von Master Wittgenstein erbt.
Hätte der Autor das dieses Mal anders gehandhabt, wäre ich vielleicht ein bisschen mit Miss Scarlet warm geworden, doch so konnte ich der jungen Frau leider kaum etwas abgewinnen.
Schade.

Reihenfolge:
01. Lycidas
02. Lilith
03. Lumen
04. Somnia
05. Zwei Kurzgeschichten aus Nimmermehr

Fazit: Wenn auch nur am Rande, ein Wiedersehen mit guten alten Freunden. Die Geschichte an sich hat leider nicht so sehr begeistert wie die drei Vorgängerbände der Uralten Metropolen.

Bewertung:

Mein Lesejahr 2013


Wie auch schon im letzten Jahr, gibts ein kurzes Resümee bezüglich meines Bücherjahrs von mir.

Ich habe ein ganz besonderes (Bücher-)Jahr hinter mir, denn ich habe nicht nur 99,5 Bücher gelesen, erstmals habe ich mich im März aufgemacht zu einem Wochenende in Leipzig. Natürlich pünktlich zur Buchmesse ;) Während unsere Männer auf Trabi-Tour waren, sind eine Freundin und ich durch die heiligen Messehallen in Leipzig spaziert. Eine tolle Erfahrung, aber auch ganz schön anstrengend...

Außerdem habe ich einen meiner Autoren-Entdeckungen 2013 live bei einer Lesung erlebt: Micha Krämer... und hoffentlich nicht den letzten tollen Abend mit lieben Freunden verbracht. Doch nicht nur Doris und Micha Krämer, ich habe noch mehr liebe Buchgesichter endlich persönlich getroffen. Im September traf ich mich mit Petra und Nadine in Nürnberg. Danke nochmal für den tollen Tag euch zwei :-*

Aber nun zu den statistischen Dingen:
Wie schon im Text versteckt, waren es dieses Jahr "nur" 99,5 Bücher. Doch es zählt ja die Qualität, nicht die Quantität ;-) Wie auch schon im letzten Jahr hatte ich wieder größtenteils ein "glückliches Händchen" bei der Buchauswahl und so kann ich gleich mehrere Bücher zu meinen Highlights 2013 zählen:

- Das Lavendelzimmer von Nina George
- Das Lied von Eis und Feuer 1-4 (die restlichen Teile lest ihr sicher in der nächsten Statistik)
- Operation Heartbreaker-Reihe von Suzanne Brockmann
- Divine-Trilogie von Josephine Angelini (auf Englisch)
- Uralte Metropolen 1-3 von Christoph Marzi (DANKE Beate!!!)
- Keltenring und Tod im Lokschuppen von Micha Krämer
- The Fault in Our Stars von John Green (Englisch)
- Die Königsmörder-Chronik Teil 1

Dagegen zähle ich nur zwei Bücher zu meinen Absoluten Flops dieses Jahres:
- MUH! von David Safier
- Das Nebelhaus von Eric Berg

Alleine und hauptsächlich gemeinsam mit Tanja und Sabine habe ich im vergangenen Jahr 6,5 (mit dem aktuellen bin ich leider noch nicht fertig) englische Bücher gelesen.

Kaum zu glauben, ich habe mit "Frühlingsträume" im August mein erstes Buch von Nora Roberts zu verschlingen, und es auch endlich geschafft, die Biss-Reihe zu lesen. Und ich war größtenteils positiv überrascht von den "weichgespülten" Vampiren ;-)

Zu guter Letzt: Es haben sage und schreibe 71 neue Bücher den Weg auf meinen SuB geschafft. Ich habe also für mindestens 1 Jahr genug zu lesen ;-)

Somit wünsche ich euch ein ganz tolles, erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2014 :-*

Veronica Roth: Die Bestimmung (Die Bestimmung 01)


Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Die Menschheit hat sich in Fraktionen eingeteilt:

Altruan - Die Selbstlosen
Candor - Die Freimütigen
Ken - Die Wissenden
Amite - Die Friedfertigen
Ferox - Die Furchtlosen

Beatrice wächst bei den Selbstlosen Altruan auf, in ihrem 16. Lebensjahr muss sie sich für eine der fünf Fraktionen entscheiden, deren Lebensweise fortan ihre Zukunft bestimmt. Sie weiß, für die Selbstlosigkeit ist sie nicht geschaffen, doch der Wegweisende Eignungstest kurz vor der Zeremonie der Bestimmung gibt keine Eindeutigen Resultate aus: Beatrice ist eine "Unbestimmte" und die werden nicht gerne gesehen...

Ich hatte so meine Mühe, dieses Buch zu bewerten. Einerseits beginnt es recht vielversprechend: Der Eignungstest, die Bestimmungszeremonie, Beatrice' Ausbildung. Doch genau da bleiben wir ziemlich lange (um genauer zu Sagen, den Großteil des Buches hängen) und es passiert außer vielen Gewaltszenen reichlich wenig. Tris' ewige innere Zerrissenheit und die damit zusammenhängenden Wiederholungen machen den Mittelteil ziemlich zäh, obwohl man doch gespannt verfolgt was geschieht und darauf wartet, endlich etwas zu "erleben".
Außer dem männlichen Gegenpart unserer Hauptdarstellerin bleiben die meisten Protagonisten recht blass. Tris wurde mir während der gesamten Lesezeit nicht wirklich sympathisch, einzig meine Neugierde auf Four lässt mich eventuell irgendeinmal den zweiten Band zur Hand nehmen.
Die Autorin lässt den Leser auch die ganze Zeit über im Dunkeln tappen, welche Umstände zur Fraktionsbildung geführt hat. Und auch, was außerhalb der Stadt und des Zauns vermutlich zu finden ist.

Reihenfolge:
01. Die Bestimmung
02. Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
03. Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

Fazit: Sehr viel überzogene Gewaltdarstellung und ein zwar interessant klingendes Setting, das dem Leser aber leider nur spärlich nahegebracht wird. Schade, mich hat das Buch nicht überzeugt.

Bewertung: