Mittwoch, 5. Oktober 2016

Cornelia Franke: Wär mein Leben ein Film, würde ich eine andere Rolle verlangen


Jess' große Leidenschaft sind Filme und seit dem Tod ihrer Mutter ist das Kino ihr zweites Zuhause. So scheint es ein Leichtes, für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema ins Leben zu rufen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da auch noch Marvin, der plötzlich mehr von ihr will, als nur der hilfsbereite Freund zu sein. Langsam merkt Jess, dass sich das Leben durchaus nicht immer wie im Film abspielt .

Ich habe zwar ein wenig gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, aber nach drei oder vier Kapiteln hatte Cornelia Franke mich. Immer auf der Suche nach Anspielungen auf verschiedenste Filme, fliegt man irgendwann nur noch durch die Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig und jugendlich-leicht zu lesen.. Für mich hat sich die Spannung zwar erst nach und nach aufgebaut, aber ab der Hälfte dann so richtig durchgestartet.
Die Protagonisten sind ausnahmslos – bis auf die üblichen fiesen Gegenspielerinnen natürlich – sehr sympathisch, wunderbar nerdig und einfach nur süß! Die Emotionen haben sich teilweise auf eine echt rasante Achterbahnfahrt gewagt, was die Autorin aber auch prima beim Leser anzukommen gewusst hat.


Fazit: Eine schöne Jugend-Geschichte mit einer tollen Botschaft. Der für mich etwas zähe Einstieg kostet dem Buch einen Punkt, trotzdem gibt’s aber eine Leseempfehlung.

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