Montag, 14. November 2016

Tim Pieper: Kalte Havel (Toni Sanftleben 02)


Am Ufer der Havel wird ein junger Mann erschossen, sein bester Freund verschwindet spurlos. Es ist der Sohn einer Potsdamer Staatsanwältin, die viele Feinde hat. Für Hauptkommissar Toni Sanftleben beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Entschlossen ermittelt er in den Beelitzer Heilstätten und an anderen gespensterischen Orten, die dem Verfall preisgegeben sind. Doch die Ruinen sind bewohnt und werden mit allen Mittel verteidigt...

Achtzehn Monate war Toni Sanftleben beurlaubt, um sich seiner Frau widmen zu können, die 16 Jahre lang verschollen war. Doch dann taucht plötzlich Staatsanwältin Caren Winter auf, und bittet ihn, ihren entführten Sohn wiederzufinden.
Tonis Methoden waren schon in seinem ersten Fall „Dunkle Havel“ unkonventionell, und auch bei Wiederantritt seiner Polizeitätigkeit ermittelt er zumeist in Eigenregie. Recherchespezialist Phong ist wohl noch sein am besten informierter Mitarbeiter.
Der Mord- und Vermisstenfall ist von Anfang bis Ende spannend, wobei das Tempo im letzten Drittel deutlich angezogen wird, und spätestens ab da fliegt man nur noch durch die Seiten.
Mit seinem Schreibstil hat mich Tim Pieper bereits im Vorgänger und dem 1890-Jahre Krimi „Unter den Linden“ begeistert, diese Begeisterung hat mich auch im dritten Buch das ich vom Autor gelesen habe, wieder gepackt.
Von den Schauplätzen in diesem Krimi kann man sich auf Tims Homepage ein reales Bild machen, was dem Kopfkino nochmal richtig einheizt.

Fazit: Ich hoffe, wir lesen uns noch öfter, lieber Toni Sanftleben! Der eigenwillige Ermittler zählt weiterhin zu meinen Lieblingen! Und für das Buch gibt’s ganz eindeutig volle Punktzahl und eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir!

Reihenfolge:
01.   Dunkle Havel

02.   Kalte Havel

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